1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Abstiegskampf eskaliert nach Derby-Drama
Elvira Ziegert1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Abstiegskampf eskaliert nach Derby-Drama
Der 1. FC Köln hat Cheftrainer Lukas Kwasniok nach einer Serie schlechter Ergebnisse entlassen. Die Entscheidung fiel nur einen Tag nach dem 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Geschäftsführer Thomas Kessler nannte die geringe Punktausbeute der Mannschaft und einen besorgniserregenden Leistungsabfall als Hauptgründe für den Wechsel.
Kwasnioks Abschied wurde am 21. März 2026 bekannt gegeben, nachdem das Unentschieden den Verein im Abstiegskampf der Bundesliga zurückgeworfen hatte. Bereits am folgenden Tag übernahm Co-Trainer René Wagner interimistisch das Amt des Cheftrainers. Wagner versprach umgehend, um den Klassenerhalt zu kämpfen, und betonte, alles dafür zu tun, um Köln in der ersten Liga zu halten.
Anschließend wandte sich der Klub an Dino Toppmöller, den ehemaligen Trainer von Eintracht Frankfurt, als möglichen langfristigen Nachfolger. Es gab vorläufige Gespräche, doch Toppmöller zeigte Berichten zufolge wenig Interesse an einem Wechsel während der laufenden Saison. Zunächst signalisierte er, die Position erst im Sommer in Betracht zu ziehen – vorausgesetzt, der 1. FC Köln bliebe in der Bundesliga. Spätere Meldungen deuteten darauf hin, dass er auf einen prestigeträchtigeren Verein wartete, womit die Verhandlungen faktisch beendet waren.
Wagners Ernennung erfolgte ohne sofortige Anzeichen, wie sich die Mannschaft unter seiner Führung entwickeln würde. Der Klub hat seitdem keine Details zu Ergebnissen oder Leistungen nach dem Trainerwechsel veröffentlicht, sodass unklar bleibt, ob die Veränderung eine Besserung bringen wird.
Der 1. FC Köln steht nun vor einer entscheidenden Phase im Kampf gegen den Abstieg. Wagner hat als Interimstrainer nur ein kurzes Zeitfenster, um die Wende zu schaffen. Gleichzeitig muss der Verein entscheiden, ob er einen weiteren festen Cheftrainer verpflichten oder Wagner bis Saisonende vertrauen will.






