11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Andree Trubin11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Dieses zukunftsweisende Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Laut Angaben der Verantwortlichen soll es die Lücke zwischen akademischer Forschung und praxisnahen Industrie-Lösungen schließen.
Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Landesminister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, bekannt gegeben. Er überreichte den Bewilligungsbescheid im Rahmen einer Feierstunde an der Universität. Die neue Einrichtung wird Teil des wachsenden Forschungs- und Innovationscampus am Thurmfeld, nördlich der Universität, sein.
Forschende am FutureWaterCampus werden sich mit zukunftsträchtigen Bereichen wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse beschäftigen. Ihr Ziel ist es, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die praktische Anwendung zu beschleunigen. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition als ein starkes Signal für die Essener Wissenschaftslandschaft.
Die Mission des Zentrums ist klar: Es soll die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen stärken. Dadurch will es die Entwicklung nachhaltiger Wasserlösungen für Industrie und öffentliche Nutzung vorantreiben.
Mit den nun gesicherten 11,5 Millionen Euro können Bau und Forschung am FutureWaterCampus voranschreiten. Die Einrichtung wird Essens Rolle als Innovationsstandort für Wassertechnologien festigen. Von ihrer Arbeit werden voraussichtlich neue Fortschritte für Branchen ausgehen, die auf ein nachhaltiges Wassermanagement angewiesen sind.






