10 May 2026, 08:17

250 Kilometer für faire Schokolade: Radfahrer transportieren Bio-Kakao emissionsfrei nach Dormagen

Werbung für Cadbury's Kakao mit einer Frau, die eine Tasse Kakao hält, mit Werbetext.

250 Kilometer für faire Schokolade: Radfahrer transportieren Bio-Kakao emissionsfrei nach Dormagen

Sieben Radfahrer aus Dormagen beenden ungewöhnliche Reise für fairen Handel und Nachhaltigkeit

Eine Gruppe von sieben Radfahrern aus Dormagen hat eine außergewöhnliche Aktion durchgeführt, um fairen Handel und Nachhaltigkeit zu fördern: Sie transportierten fair gehandelte Bio-Kakaobohnen von Amsterdam in ihre Heimatstadt – komplett emissionsfrei. Die Initiative mit dem Namen Die Schokoladen-Reise verbindet auf kreative Weise Klimaschutz mit bewusster Konsumweise.

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Der ungewöhnliche Transport begann mit der Überfahrt der Kakaobohnen aus der Dominikanischen Republik nach Amsterdam. Statt auf einem Frachtschiff reisten sie per Segelboot – und sparten so CO₂ ein. In Amsterdam wurde der Kakao in einer solarbetriebenen Fabrik zu Schokolade verarbeitet, der sogenannten Segelschokolade, bevor die nächste Etappe der Reise begann.

Sieben Radfahrer übernahmen dann den Staffellauf und brachten die Schokolade auf einer 250 Kilometer langen Strecke zurück nach Dormagen. Ihre fünftägige Tour endete am Dormagener Weltladen in der Kölner Straße. Für die letzten Meter nutzten sie das städtische Lastenrad, sodass die gesamte Transportkette ohne Emissionen blieb.

Lieselotte Heinz vom kommunalen Umweltteam lobte das Engagement der Gruppe. Das Projekt mache fairen Handel sichtbar und zeige gleichzeitig, wie nachhaltige Mobilität funktionieren könne, erklärte sie. Die Stadtverwaltung unterstütze solche Initiativen weiterhin, um ihr Bekenntnis zu ethischem und umweltfreundlichem Handeln zu unterstreichen.

Die Schokoladen-Reise verband erfolgreich fairen Handel, Klimaschutz und nachhaltigen Transport. Die gesamte Route des Kakaos – vom Segelboot bis zum Fahrrad – bewies, dass Waren auch ohne Umweltbelastung bewegt werden können. Die Organisatoren hoffen, dass das Projekt mehr Menschen dazu anregt, Handel und Konsum neu zu denken.

Quelle