05 May 2026, 06:28

61-Jähriger soll mit Auto als Waffe 11-Euro-Diebstahl eskalieren lassen

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, wobei ein Mann in der Mitte ein Papier hält, flankiert von Säulen und vor dem Hintergrund von Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und Himmel.

61-Jähriger soll mit Auto als Waffe 11-Euro-Diebstahl eskalieren lassen

Ein 61-jähriger Mann muss sich wegen schweren Raubes vor Gericht verantworten, nachdem er angeblich Armaturen im Wert von 11 Euro aus einem Baumarkt in Hürth gestohlen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, während der Tat sein Auto als Waffe eingesetzt zu haben.

Der Vorfall begann, als der Beschuldigte im Laden Sanitärteile im Wert von 11 Euro versteckte. Als er das Geschäft verlassen wollte, stellte ihn ein Ladendetektiv auf dem Parkplatz zur Rede. Statt anzuhalten, gab der Mann laut Angaben Gas und zog den Sicherheitsmitarbeiter eine Strecke lang am Fahrzeug mit.

Der Beamte erlitt dabei Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass durch den Einsatz des Autos aus dem Diebstahl eine gewalttätige Straftat wurde. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat den Mann wegen schweren Raubes angeklagt, wofür eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren droht.

Der Prozess soll am 23. Oktober 2025 vor dem Landgericht Köln beginnen. Die Ermittlungsbehörden werden Beweise vorlegen, die die Handlungen des Beschuldigten mit den Verletzungen des Sicherheitsmitarbeiters in Verbindung bringen.

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Im Verfahren wird geklärt, ob der Einsatz des Autos rechtlich als gefährliches Werkzeug gewertet wird. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Die Verhandlung soll noch in diesem Jahr in Köln stattfinden.

Quelle