Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Andree TrubinArnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Arnsberg und Meschede arbeiten an Gründung einer kommunalübergreifenden Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede kooperieren bei der Einrichtung einer interkommunalen Jugendkunstschule. Das Vorhaben soll die kulturelle Bildungslandschaft für Kinder und Jugendliche in der Region erweitern. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstützt durch lokale Partner.
Das Konzept setzt auf ein dezentrales Modell: Statt eines festen Standortes werden Künstlerinnen und Künstler aus der Region eingebunden. Die Federführung in der Gründungsphase übernimmt die „Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V.“ aus Schmallenberg unter der Leitung von Beate Herrmann. Sie wird Künstler:innen sowie Einrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um mögliche Teilnehmende zu gewinnen.
Ein zentrales Element ist der „Kunstmobil (KUMO)“, der die Gemeinden einbindet und ein 30-stündiges kulturelles Beteiligungsangebot entwickelt. Künstler:innen aus dem Umland sind eingeladen, sich am Programm zu beteiligen. Kirsten Minkel und Anne Wiegel übernehmen die lokale Koordination und planen die Einführung eines gemeinsamen kulturellen Bildungsprogramms.
Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Ziel ist ein nachhaltiges Modell, das den Kriterien der Landesarbeitsgemeinschaft für kulturell-künstlerische Bildung in Nordrhein-Westfalen entspricht. Die neue Jugendkunstschule wird dezentrale kulturelle Jugendarbeit anbieten und auf die Vernetzung lokaler Künstler:innen setzen. Durch Kooperation und mobile Angebote soll die kulturelle Bildung in der Region gestärkt werden.






