24 May 2026, 08:19

Atemberaubende Opera buffa von 1825 begeistert mit Gesang und spektakulären Stunts

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Atemberaubende Opera buffa von 1825 begeistert mit Gesang und spektakulären Stunts

Eine lebendige Opera buffa aus dem Jahr 1825 bezaubert das Publikum

Mit atemberaubendem Gesang und theatralischem Esprit hat diese Opera buffa die Bühne im Sturm erobert. Das zur Krönung von König Karl X. komponierte Werk wurde im Goldenen Lilie-Hotel aufgeführt – ein Schauplatz, der vor Charme und schelmischer Heiterkeit nur so sprühte. Der glanzvolle Schlussakt erntete tosendes Stehapplaus des begeisterten Publikums.

Im Mittelpunkt stand ein Ensemble von 14 Starsängern, die jeder Rolle mit Energie und Können Leben einhauchten. Tara Erraught begeisterte als Madame Cortese und überraschte das Publikum sogar mit spontanem Jodeln. Cecilia Bartoli hingegen glänzte als Dichterin Corinna mit einer atemberaubenden Koloraturarie, deren Stimme sich mühelos durch die filigranen Melodien schlängelte.

Marina Viotti und Mélissa Petit überzeugten als Gräfin Melibea und Gräfin di Folleville mit eleganter Anmut und geistesgegenwärtigem Witz. Edgardo Rochas samtweicher Tenor floss als Belfiore scheinbar schwerelos dahing, während Dmitry Korchak als Graf Libenskof zu vokalen Höhenflügen ansetzte. Doch das Ensemble beschränkte sich nicht aufs Singen: Es knallten Pistolen, eine Harfe ging in Flammen auf, und akrobatische Kunststücke wurden mit perfektem Timing dargeboten.

Gianluca Capuano dirigierte Les Musiciens du Prince-Monaco, deren historisch informierte Instrumente dem Werk eine besondere Wärme und Authentizität verliehen. Das Orchester spielte mit präziser Leichtigkeit und unterstrich so den verspielt-heiteren Charakter der Oper – von der ersten bis zur letzten Note.

Die Aufführung vereinte gesangliche Brillanz, slapstickhafte Komik und dramatische Überraschungen zu einem unvergesslichen Abend. Mit feurigen Arien, gewagten Stunts und historischem Charme erwies sich die Oper als Triumph für Ensemble und Dirigenten gleichermaßen. Als der Vorhang fiel, verließen die Zuschauer sichtlich begeistert den Saal.

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