Bayerns 4:1 gegen Köln – Díaz' Torjagd bleibt umstritten trotz Siegesserie
Andree TrubinBayerns 4:1 gegen Köln – Díaz' Torjagd bleibt umstritten trotz Siegesserie
FC Bayern sichert sich 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal
Díaz hat in dieser Saison bereits achtmal getroffen, doch die jüngsten Spiele haben seine Probleme vor dem Tor offenbart. Beim Duell gegen Köln bezeichnete ihn ein Fan nach einer verpassten Großchance gar als „Chancenvernichtungsmaschine“. Andere verglichen seine Abschlussqualitäten ungünstig mit denen seines Teamkollegen Leroy Sané und warfen Díaz vor, in dieser Hinsicht deutlich hinterherzuhinken.
Der Sieg hält Bayerns Saisonziel auf Kurs, doch die kritische Betrachtung von Díaz’ Leistungen deutet darauf hin, dass die Fans seine verpassten Chancen so schnell nicht vergessen werden. Unterdessen kommt der Videobeweis im DFB-Pokal erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz – ein Umstand, der auch die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Dortmund prägte, in der umstrittene Schiedsrichterentscheidungen ohne Korrektur blieben.
Trotz der Kritik trug Díaz mit seinem Ausgleichstreffer maßgeblich zum dominanten Auftritt der Münchner bei. Dennoch stand nach dem Spiel weniger der Mannschaftserfolg im Fokus als vielmehr seine verschossenen Möglichkeiten.
Der Erfolg bringt Bayern in der Pokalkonkurrenz ein Stück weiter, doch Díaz’ Torabschluss bleibt im Rampenlicht. Die Fans haben klar gemacht, dass sie vom Flügelspieler eine bessere Verwertungsquote erwarten. Da der Videobeweis weiterhin erst in späteren Runden eingesetzt wird, dürften Diskussionen über Schiedsrichterleistungen und Spielerformen das Turnier weiter begleiten.






