05 June 2026, 19:13

Bergische Uni Wuppertal droht Schließung des Architekturstudiengangs durch Millionenkürzung

Universität Wuppertal muss Kosten senken: Ist der Architekturkurs in Gefahr?

Bergische Uni Wuppertal droht Schließung des Architekturstudiengangs durch Millionenkürzung

Die Bergische Universität Wuppertal steht vor einem finanziellen Fehlbetrag von 5,7 Millionen Euro bei den Landeszuschüssen. Die Kürzung, die ab 2026 in Kraft treten soll, wirft Fragen über die Zukunft des Architekturstudiengangs auf. Die Verantwortlichen prüfen nun, ob ab dem nächsten Jahr keine neuen Studierenden mehr für den Studiengang zugelassen werden sollen.

Die Universität warnt, dass geringere Landesmittel schwierige Entscheidungen erzwingen. Besonders betroffen wäre der Fachbereich Architektur, wo bis 2033 voraussichtlich acht der elf Professuren unbesetzt bleiben werden. Prof. Christoph Grafe, Dekan des Studiengangs, ist überzeugt, dass der Personalmangel eine Fortführung unmöglich machen würde.

Grafe betont den exzellenten Ruf des Programms in Forschung und Lehre. Dennoch räumt er ein, dass unbesetzte Stellen kaum Spielraum lassen und eine Schließung in Betracht gezogen werden muss. Für eine einzige Professur im kommenden Jahr gingen bereits über 80 Bewerbungen ein – ein Zeichen für die hohe Nachfrage, aber begrenzte Möglichkeiten.

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Die Universitätsleitung versichert, dass aktuelle Studierende, einschließlich derer, die in diesem Wintersemester beginnen, ihr Studium in Wuppertal abschließen können. Sollten die Pläne jedoch umgesetzt werden, würden ab 2025 keine neuen Studierenden mehr für den Architekturstudiengang aufgenommen.

Die mögliche Schließung des Architekturstudiengangs folgt auf eine Kürzung der Landesmittel um 5,7 Millionen Euro. Bestehende Studierende können ihr Studium beenden, doch künftige Bewerber:innen könnten keine Chance mehr haben. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Programms wird in den kommenden Monaten erwartet.

Quelle