Borussia Dortmund setzt auf Kay Rothenpieler als neuen Cheftrainer der Handball-Frauen
Elvira ZiegertBorussia Dortmund setzt auf Kay Rothenpieler als neuen Cheftrainer der Handball-Frauen
Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund hat vor der Saison 2023/24 einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben. Kay Rothenpieler wird im Sommer 2023 das Amt des Cheftrainers von Borussia Dortmund übernehmen und löst damit Henk Groener ab, der das Team vier Jahre lang geführt hat. Der Verein hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, darunter den Angriff auf die deutsche Meisterschaft und die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Spielzeit.
Die Trennung von Henk Groener erfolgte in beidseitigem Einvernehmen. Rupert Thiele, der Leiter der Abteilung, dankte Groener für seine Führung, insbesondere in schwierigen Phasen. Groener selbst äußerte sich stolz über die Leistungen des Teams in dieser Saison und deren Entschlossenheit, hohe Erwartungen zu erfüllen. Gleichzeitig blickt er darauf, die aktuelle Spielzeit mit den Spielerinnen und den Fans stark zu beenden.
Kay Rothenpieler hat einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet und bleibt damit bis 2028 bei Borussia Dortmund. Sein Trainerteam wird aus Yasmin Yusif-Hügle und Dominik Schlechter bestehen. Vor seinem Wechsel zu Borussia Dortmund war Rothenpieler als Cheftrainer der Männermannschaft des ASV Hamm Westfalen tätig und zuletzt als Manager des spanischen Drittligisten Handbol Marratxí.
Der Fokus des Vereins liegt nun auf der kommenden Saison, für die klare Ziele definiert wurden. Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund strebt nationale Titel an und will sich einen Platz im elitären europäischen Vereinswettbewerb sichern.
Rothenpielers Ernennung markiert einen Neuanfang für das Team, das sich auf eine wettbewerbsintensive Spielzeit vorbereitet. Mit einem frischen Trainerteam und langfristiger Planung will der BVB an frühere Leistungen anknüpfen. Die anstehende Saison wird zeigen, ob die Mannschaft die gesteckten Ambitionen des Vereins erfüllen kann.
Eine Vertragsverlängerung führte zu einer einvernehmlichen Trennung
Die Amtszeit von Henk Groener bei Borussia Dortmund wurde initially durch eine Vertragsverlängerung bis 2026 gesichert. Diese Entwicklung, die im Jahr 2023 bekannt gegeben wurde, steht im Gegensatz zur einvernehmlichen Vereinbarung, sich am Ende der Saison aus den Augen zu verlieren. Die Verlängerung betont die sich ändernden Pläne für die Führungsstruktur des Teams vor der Ernennung von Rothenpieler.





