17 March 2026, 00:57

Brambauer-Rundtisch bringt Lünens Bürger, Politik und Wirtschaft an einen Tisch

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Stadtansicht-Illustration, die Gebäude, Bäume und Menschen zeigt, sowie begleitendem Text.

Brambauer-Rundtisch bringt Lünens Bürger, Politik und Wirtschaft an einen Tisch

Erster "Brambauer-Rundtisch": Bürger, Politik und Wirtschaft planen gemeinsam die Zukunft des Stadtteils

Am 10. Februar 2026 fand im Bürgerzentrum Lünen eine neuartige Veranstaltung statt: der Brambauer-Rundtisch. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Anwohner, lokale Unternehmen und Vertreter aus der Politik – kamen zusammen, um über die Zukunft des größten Lünener Stadtteils zu diskutieren. Anders als bei klassischen Podiumsdiskussionen setzte das Format auf interaktive Workshops und kleine Gesprächsrunden, in denen Ideen direkt entwickelt und ausgetauscht wurden.

Auch Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg war vor Ort und führte persönliche Gespräche mit den Gästen. Statt langer Reden stand der direkte Dialog im Mittelpunkt: Die Bürger konnten ihre Anliegen einbringen und konkrete Projekte vorschlagen.

Aus den Diskussionen gingen mehrere umsetzbare Vorschläge hervor, darunter das Schulprojekt "Brampower" am Freibad Brambauer, ein Nachfeiermarkt für Berufstätige sowie erweiterte Müllsammelaktionen in Kooperation mit dem Verein "Sauberes Lünen". Die Resonanz der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus – viele lobten die offene Atmosphäre und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Obwohl der Brambauer-Rundtisch als Erfolg gewertet wird, haben andere Lünener Stadtteile bisher keine ähnlichen Formate angekündigt. Dennoch bestätigte die Stadt, dass ab 2026 in allen Bezirken regelmäßige Nachbarschaftsgespräche eingeführt werden sollen.

Die Veranstaltung zeigte, wie durch partizipative Formate praktische Lösungen entstehen und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird. Die Organisatoren werden nun die eingereichten Vorschläge prüfen, um die nächsten Schritte für die Umsetzung in Brambauer und darüber hinaus zu planen.

AKTUALISIERUNG

Parallelveranstaltung in Lünen-Süd erweitert das städtische Beteiligungsmodell

Das Brambauer-Modell hat bereits auf einen anderen Bezirk erweitert worden. Am 12. Februar fand eine ähnliche Runde Tisch in Lünen-Süd an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule statt. Wichtige Details sind:

  • Die Veranstaltung konzentrierte sich auf bürgernahe Projekte mit dem lokalen Projektbeirat
  • Martina Förster-Teutenberg nahm neben Brambauers Veranstaltung teil
  • Dies folgt dem Bürgermeisterversprechen von 2026 für stadtweite Nachbarschaftsdialoge