CDA lehnt autofreie Sonntage ab – und fordert stattdessen höhere Kilometerpauschalen
Adalbert BiggenCDA lehnt autofreie Sonntage ab – und fordert stattdessen höhere Kilometerpauschalen
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), lehnt Vorschläge für autofreie Sonntage als Maßnahme zur Einsparung von Kraftstoff ab. Stattdessen setzt er sich für höhere Kilometerpauschalen und eine neue steuerfreie Mobilitätsprämie ein, um die finanzielle Belastung von Autofahrern zu verringern.
Radtke warnte zudem, dass die Spritpreise aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen werden und daher gezielte finanzielle Unterstützung dringender denn je sei.
Die CDA fordert eine Erhöhung der deutschen Kilometerpauschale, der Entschädigung für dienstliche Fahrten mit dem Privatfahrzeug. Derzeit liegt sie bei 0,30 Euro pro Kilometer – ein Satz, der seit 2009 unverändert geblieben ist. Radtke schlägt vor, ihn auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben, um die gestiegenen Kosten widerzuspiegeln.
Er kritisierte die Konzentration der Regierung auf Spartipps und betonte, dass Pendler praktische Lösungen bräuchten statt Einschränkungen. Anstelle autofreier Sonntage regte er eine steuerfreie Mobilitätsprämie an, die direkte und unbürokratische Entlastung bieten solle.
Zudem forderte Radtke eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um Preismanipulationen zu verhindern. Seine Vorschläge zielen darauf ab, sowohl die kurzfristige finanzielle Belastung als auch die langfristige Marktgerechtigkeit für Autofahrer zu verbessern.
Der Plan der CDA würde die Kilometerpauschale erstmals seit über einem Jahrzehnt anheben. Falls umgesetzt, könnten die Änderungen die finanzielle Belastung von Arbeitnehmern verringern, die auf private Fahrzeuge für Dienstfahrten angewiesen sind. Radtkes Alternative zu autofreien Sonntagen setzt auf finanzielle Unterstützung statt auf Nutzungsbeschränkungen.






