19 March 2026, 10:34

CDU in Willich will Wohnungsbau mit Friedhofsgelände und digitalen Genehmigungen beschleunigen

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails zu Gebäuden, Straßen und weiteren Merkmalen.

CDU in Willich will Wohnungsbau mit Friedhofsgelände und digitalen Genehmigungen beschleunigen

Die CDU-Fraktion in Willich drängt auf schnelleren und bezahlbaren Wohnungsbau. Ihr Plan umfasst digitale Baugenehmigungen ab 2026 sowie eine neue Nutzung von Flächen, die ursprünglich für die Erweiterung eines Friedhofs vorgesehen waren. Die Vorschläge zielen darauf ab, Kosten, Tempo und Nachhaltigkeit in der Stadtplanung in Einklang zu bringen.

Ein zentraler Bestandteil der CDU-Strategie ist ein 18.000 Quadratmeter großes Gelände, das einst für die Friedhofsvergrößerung reserviert war. Stattdessen möchte die Partei das Areal an einen Investor verkaufen, der die gesamte Planung und Bauausführung übernehmen soll. Das Ziel ist die Schaffung von Wohnraum für Singles, junge Familien und Senioren – ohne zusätzliche Belastungen für die Stadtverwaltung.

Die Fraktion unterstützt zudem ein Beschleunigungsprogramm für Bauvorhaben. In diesem System könnten Kommunen Entscheidungen delegieren, Genehmigungszeiten verkürzen und Baugenehmigungen automatisch erteilen, falls innerhalb von drei Monaten keine Rückmeldung erfolgt. Der CDU-Vertreter Tobias Pascaly fordert, dass Willich diesen Ansatz umgehend übernimmt.

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Neben der Beschleunigung pocht die CDU auf eine Überprüfung der aktuellen Baustandards. Sie schlägt vor, ökologische, gestalterische, technische und energetische Anforderungen neu zu bewerten, um sicherzustellen, dass neuer Wohnraum bezahlbar bleibt. Allerdings gibt es in anderen deutschen Städten in den vergangenen fünf Jahren keine fertigen Wohnungen aus ähnlichen städtebaulichen Verträgen auf ehemaligen Friedhofsflächen.

Falls der Plan genehmigt wird, würde die CDU digitale Genehmigungsverfahren bis 2026 einführen und Wohnungsbauprojekte in Willich straffen. Der Fokus liegt darauf, Verzögerungen zu minimieren, ohne ökologische und städtebauliche Standards zu vernachlässigen. Der Erfolg der Initiative hängt von der Beteiligung von Investoren und der Wirksamkeit des Beschleunigungsverfahrens ab.

Quelle