Christoph Kramer wechselt vom Fußballfeld zur Theaterbühne mit eigenem Roman-Debüt
Adalbert BiggenZweiter Roman - Christoph Kramer lässt sich vom Erfolgsdruck nicht beeindrucken - Christoph Kramer wechselt vom Fußballfeld zur Theaterbühne mit eigenem Roman-Debüt
Christoph Kramer, der mit Deutschland 2014 Weltmeister wurde, macht nun in der Literatur und auf der Theaterbühne von sich reden. Sein Debütroman "Das Leben begann im Sommer" wurde für die Bühne adaptiert und feiert am kommenden Freitag in Düsseldorf Premiere. Gleichzeitig arbeitet er bereits an einem zweiten Buch, das sich an seiner Fußballkarriere und den Herausforderungen des Lebens nach dem Ruhm orientiert.
Die Bühnenfassung von "Das Leben begann im Sommer" wird am Freitagabend im Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt. Kramer wird bei der Premiere anwesend sein, die auf der kleineren Bühne des Theaters mit etwa 300 Plätzen stattfindet. Zwar wird er den Schauspielern keine Regieanweisungen geben – er bezeichnet sie als Profis, die ihr Handwerk verstehen –, doch gibt er zu, dass sie manchmal Bedeutungen im Text entdecken, die er selbst nie beabsichtigt hatte.
Sein zweiter Roman knüpft an seine Erfahrungen als Fußballer an und erkundet den psychologischen Wandel nach dem Rückzug aus der Öffentlichkeit. Den plötzlichen Verlust öffentlicher Anerkennung beschreibt er als eine Art "Crash" und vergleicht die Anpassung mit einem Training für Geist und Herz. Trotz des Drucks, der mit dem Karrierewechsel einhergeht, gedeiht er unter ihm – ganz so, wie er es einst auf dem Platz tat.
Neben dem Schreiben hat sich Kramer ein neues Ziel gesetzt: mehr Theater zu erleben. Sein Debütroman wird zudem als Spielfilm verfilmt und erweitert so seinen kreativen Einfluss über die Buchseiten hinaus.
Die Premiere markiert einen weiteren Schritt in Kramers Wandel vom Fußballer zum Geschichtenerzähler. Sein zweiter Roman wird sich noch intensiver mit den emotionalen Belastungen von Karriereumbrüchen auseinandersetzen – inspiriert von seinem eigenen Werdegang. Mit einem Theaterstück und einem Film in Arbeit findet sein Schaffen zunehmend ein Publikum jenseits der Sportwelt.






