15 May 2026, 18:23

Drei "Digital Making Places" im Bergischen Kreis fördern digitale Bildung für Schüler

Eine Gruppe von Menschen sitzt an Tischen in einem Klassenzimmer mit Monitoren, Taschen, Büchern und Papieren auf den Tischen; ein Fenster ist links und Kartons und ein Fernseher sind an der Wand im Hintergrund; Text unten gibt an, dass es sich um eine Techniktrainingssitzung handelt.

Drei "Digital Making Places" im Bergischen Kreis fördern digitale Bildung für Schüler

Drei neue „Digital Making Places“ im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet

Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben drei neue „Digital Making Places“ ihre Türen geöffnet. Diese Zentren bieten Schülerinnen und Schülern Zugang zu modernster Technologie und unterstützen Lehrkräfte dabei, zeitgemäße Unterrichtsmethoden zu entwickeln. Ziel der Initiative ist es, die digitale Kompetenz zu stärken und die Bildungschancen in der gesamten Region zu verbessern.

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Die Standorte befinden sich in Overath, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach, sodass Schulen im gesamten Kreisgebiet leicht Zugang haben. Jedes Zentrum ist an einem Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft sowie an zwei lokalen Schulen angesiedelt. Das Projekt entstand durch die Zusammenarbeit von Städten, Bildungspartnern und Förderorganisationen, die sowohl Räumlichkeiten als auch Ausstattung kostenfrei zur Verfügung stellten.

Die „Digital Making Places“ verfügen über spezialisierte Bereiche für Audioproduktion, Videobearbeitung, Robotik, Programmierung und virtuelle Realität. Schülerinnen und Schüler können hier mit Werkzeugen wie 3D-Druckern, VR-Brillen und Robotik-Bausätzen arbeiten und so komplexe Ideen in praktische Lernerfahrungen umsetzen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von kreativem Problemlösen und aktiver Teilhabe an digitalen Themen.

Landrat Arne von Boetticher betonte, dass die Initiative auf Chancengleichheit, Zukunftsfähigkeit und höhere Bildungsstandards abzielt. Bürgermeister und Schulleitungen begrüßten das Projekt und hoben dessen Potenzial hervor, berufliche Perspektiven für die Jugendlichen zu erweitern. Die Zentren werden vom Fachbereich Bildung und Integration des Kreises betrieben, um sowohl Lernenden als auch Lehrkräften strukturierte Unterstützung zu bieten.

Die neuen Einrichtungen ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, sich mit aufstrebenden Technologien vertraut zu machen, während Lehrkräfte ihre Methoden weiterentwickeln können. Durch die Verankerung digitaler Fähigkeiten im schulischen Alltag soll die Initiative junge Menschen auf einen sich rasant wandelnden Arbeitsmarkt vorbereiten. Alle drei Standorte sind nun in Betrieb und für Schulen im Kreisgebiet geöffnet.

Quelle