Drei Festnahmen in Köln: Betrug mit gefälschten Pässen und Sprachprüfungen
Andree TrubinDrei Festnahmen in Köln: Betrug mit gefälschten Pässen und Sprachprüfungen
Drei Männer sind in Köln unter dem Verdacht auf Betrug und Urkundenfälschung festgenommen worden. Im Mittelpunkt des Falls stehen gefälschte Pässe und ein Sprachprüfungsbetrug. Die Polizei ermittelt nun gegen weitere Personen, die mit dem Schema in Verbindung stehen könnten.
Die Festnahmen erfolgten nach einer Deutschprüfung an einer Schule in Köln-Neuehrenfeld. Drei Tatverdächtige im Alter von 54, 36 und 40 Jahren sollen demnach mit gefälschten Pässen an der Prüfung teilgenommen haben. Die Dokumente stammten aus Guinea, Ghana und Togo, doch die Männer besaßen auch deutsche Ausweispapiere.
Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung in Hamburg wurde ein 34-jähriger Mann ohne gültige Aufenthaltserlaubnis vorläufig festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe Prüfungen unter falschen Namen abgelegt hat, um Sprachzertifikate für Dritte zu erlangen.
Die Behörden prüfen nun drei weitere Männer im Alter von 44, 36 und 38 Jahren, deren Daten in den gefälschten Pässen aufgetaucht sind. Die Ermittlungen führt die Sonderkommission KK 35.
Den Beschuldigten drohen Anklagen wegen Betrugs und Urkundenfälschung. Die Polizei untersucht weiterhin mögliche Zusammenhänge zwischen den gefälschten Dokumenten und den Prüfungsergebnissen. Im Laufe der Ermittlungen könnten weitere Festnahmen oder Anklagen folgen.






