Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Abwehrchef fällt monatelang aus
Andree TrubinDritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Abwehrchef fällt monatelang aus
Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger des Zweitligisten Preußen Münster, hat sich erneut eine schwere Knieverletzung zugezogen. Ein Riss des vorderen Kreuzbands (VKB) im linken Knie wird ihn monatelang außer Gefecht setzen. Der Verein sicherte ihm für die Rehabilitationsphase volle Unterstützung zu.
Für Scherder ist dies bereits der dritte Kreuzbandriss – der erste ereignete sich im Juni 2015. Nach seiner Rückkehr auf den Platz erlitt er im April 2017 einen weiteren Riss. Sein jüngster Einsatz in der Startelf wurde nun durch diesen erneuten Rückschlag jäh unterbrochen.
In seiner langen Karriere bestritt Scherder insgesamt 316 Pflichtspiele für Preußen Münster. Der sportliche Leiter des Vereins, Ole Kittner, bezeichnete die Verletzung als einen „äußerst schmerzhaften und bitteren Moment“ für alle Beteiligten. Scherders Vertrag mit dem Klub läuft noch bis 2026.
Preußen Münster versprach, den Verteidiger in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten zu begleiten. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke im Kader, während er sich erneut einer langen Reha-Phase stellen muss. Durch die jüngste Verletzung wird Scherder mehrere Monate ausfallen. Der Verein bekräftigte seine Zusage, ihn während der Rehabilitation voll zu unterstützen. Seine Erfahrung und Führungskraft werden dem Team auf dem Platz fehlen, bis er wieder einsatzbereit ist.






