03 April 2026, 20:23

Erstes Treffen für Post-Ost-Gemeinschaften stärkt Vernetzung in Deutschland

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol, das eine Karte mit geografischen Merkmalen wie Flüssen, Bergen und Städten sowie erklärendem Text zeigt.

Erstes Treffen für Post-Ost-Gemeinschaften stärkt Vernetzung in Deutschland

Dreitägige Begegnung für Post-Ost-Gemeinschaften in Deutschland

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Vom 6. bis 8. August fand in Deutschland ein dreitägiges Treffen für Gemeinschaften aus den ehemaligen Ostblockstaaten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der BUNT-Stiftung, die Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa und Zentralasien erstmals in Präsenz zusammenbrachte. Das Treffen markierte den Auftakt des neuen Projekts p(ost) berlin, das vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der Austausch zwischen Menschen mit Wurzeln in Osteuropa und Zentralasien. Unter den Teilnehmenden waren Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen wie der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft, die seit 1997 die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland stärkt. Ebenfalls dabei war der Kinder- und Jugendverband JunOst, eine überparteiliche Organisation, die junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund unterstützt.

Wladimir Weinberg, Vorsitzender des Bundesverbands russischsprachiger Eltern, hielt einen Vortrag über den Aufbau starker Migrantengemeinschaften. In seiner Session ging es um Wege, Solidarität unter Familien zu fördern, die sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen.

Am letzten Tag fanden zwei Workshops statt: Einer widmete sich der Verbesserung der Sprachkompetenz, der andere behandelte das Thema Selbstbestimmung in einem neuen kulturellen Umfeld. Zudem wurde die Arbeit des Frauenpower Ukrainische Frauen Integrationsvereins in Sachsen-Anhalt vorgestellt, der ukrainische Frauen bei der Eingliederung in die deutsche Gesellschaft unterstützt.

Die gastgebende BUNT-Stiftung bietet seit über 30 Jahren Sprach- und Kulturkurse für Migrantinnen, Migranten und Unternehmen an. Die Konferenz war Teil einer größeren Initiative zur Förderung von Integration und bürgerschaftlichem Engagement unter Migrantengruppen in Deutschland.

Mit praktischen Workshops und Diskussionen über Gemeinschaftsbildung ging die Veranstaltung zu Ende. Die Teilnehmenden nahmen neue Kontakte und Ressourcen mit, die ihnen den Einstieg in das Leben in Deutschland erleichtern sollen. Das Projekt p(ost) berlin plant weitere Veranstaltungen, um die Vernetzung osteuropäischer Migrantinnen und Migranten zu stärken.

Quelle