Essen diskutiert auf der Zeche Zollverein über zukunftsweisende Präventionsstrategien für Kinder
Jolanta MeyerEssen diskutiert auf der Zeche Zollverein über zukunftsweisende Präventionsstrategien für Kinder
Ende Oktober 2025 fand im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen eine Fachdiskussion zur kommunalen Präventionsarbeit statt. Die von der Steuerungsgruppe kinderstark organisierte Veranstaltung brachte Fachleute zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Strategien zur Stärkung der Präventionsmaßnahmen in der Stadt auszutauschen.
Im Mittelpunkt standen wirkungsorientierte Ansätze in der lokalen Präventionsarbeit. Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, betonte die Notwendigkeit messbarer Ergebnisse bei Planung und Umsetzung. Stefan Schmidt hielt einen Hauptvortrag darüber, wie ergebnisorientierte Steuerung in Präventionsmaßnahmen angewendet werden kann.
Gerda Holz präsentierte Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und den Herausforderungen, vor denen Kommunen in der Präventionsarbeit stehen. Carsten Bluhm, Leiter des Jugendamts Essen, unterstrich, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit grundlegend für eine funktionierende Gesellschaft seien. Die Veranstaltung bot zudem Raum für fachlichen Austausch und Updates zum Stand von kinderstark.
kinderstark – NRW schafft Chancen wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und erhielt 2025 rund 14,3 Millionen Euro. Die Initiative zielt darauf ab, bestehende Strukturen zu vernetzen und die Präventionsarbeit in Essen zu stärken. Dies folgt dem Beschluss des Stadtrats zur Integrierten Kommunalen Präventionsstrategie im März 2024, die den Ausbau der Essener Präventionskette vorsieht.
Die Diskussionen auf der Zeche Zollverein unterstrichen die Bedeutung zielgerichteter, ergebnisorientierter Präventionsarbeit. Mit kontinuierlicher Förderung und strategischer Planung entwickelt Essen seinen Ansatz zur Unterstützung von Kindern und Familien weiter. Die Veranstaltung markierte einen weiteren Schritt zur Abstimmung lokaler Bemühungen mit den übergeordneten regionalen Zielen.






