23 March 2026, 04:18

Essen fördert sechs Sportvereine mit über 100.000 Euro für dringende Modernisierungen

Ein Tennisplatz mit Netz, umgeben von grünem Gras, B├Ąumen, Geb├Ąuden und beleuchtet von Laternen unter einem klaren blauen Himmel.

Essen fördert sechs Sportvereine mit über 100.000 Euro für dringende Modernisierungen

Sechs Sportvereine in Essen erhalten finanzielle Unterstützung für die Modernisierung ihrer Anlagen, nachdem der Ausschuss für Sport- und Freizeitstätten der Stadt neue Fördermittel bewilligt hat. Die am 17. März 2026 bekannt gegebene Förderung umfasst Projekte von Elektroarbeiten bis hin zu umfangreichen Sanierungen von Spielfeldern.

Jeder Verein erhält einen städtischen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der förderfähigen Kosten seines Projekts. Die genehmigten Vorhaben waren nicht im Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022" enthalten, sodass die Vereine auf lokale Mittel angewiesen sind.

Der höchste Einzelzuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro geht an den ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Dieses Projekt stellt die größte Investition unter den sechs bewilligten Vorhaben dar.

Der Tennisclub Burgaltendorf e.V. erhält 16.868,34 Euro für die Sanierung zweier Tennisplätze. Die Tennisgesellschaft Kettwig e.V. wiederum bekommt 9.871,48 Euro für den Austausch eines veralteten Entwässerungssystems auf ihrem Gelände.

Weitere Fördergelder fließen an den Hochschulsportverein der Universität Duisburg-Essen (6.356,10 Euro) für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, an SuS Haarzopf 1924 e.V. (5.550,31 Euro) für Fassadenarbeiten am Vereinsheim sowie an den Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. (2.391,37 Euro) zur Modernisierung der Stromverteilung.

Die letzte Runde der Bauzuschüsse für vereinseigene Anlagen war im September 2025 bewilligt worden. Seither gab es keine weiteren Fördermittel – bis zu dieser aktuellen Entscheidung.

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Die Zuschüsse ermöglichen es den Vereinen, dringende Reparaturen und Verbesserungen durchzuführen, ohne vollständig auf Landesprogramme angewiesen zu sein. Die Arbeiten an den genehmigten Projekten können nun beginnen; die Vereine tragen dabei die verbleibenden 60 Prozent der Kosten selbst. Die nächsten Förderentscheidungen werden voraussichtlich im üblichen Turnus des Ausschusses folgen.

Quelle