Essen reformiert Förderprogramm für ehrenamtliches Engagement ab 2026
Adalbert BiggenEssen reformiert Förderprogramm für ehrenamtliches Engagement ab 2026
Der Essener Stadtrat hat Änderungen an seinem Förderprogramm für ehrenamtliches Engagement beschlossen. Die Neuerungen, die 2026 in Kraft treten, sollen die sich wandelnden Bedürfnisse der lokalen Freiwilligenarbeit besser unterstützen. Zudem wird ein neues Mikroförderprogramm eingeführt, um innovative Gemeinschaftsprojekte anzuregen.
Am 24. September 2025 verabschiedete der Rat Beschlüsse zur Modernisierung des Förderfonds Bürgerliches Engagement, der seit 2013 gemeinnützige Gruppen in Essen fördert. Ab dem 1. Januar 2026 passt sich der Fonds an die veränderten Rahmenbedingungen des Ehrenamts an und bietet mehr Flexibilität für situative und projektbezogene Initiativen.
Das überarbeitete Programm wird jährlich bis zu sechs Projekte unterstützen. Zwei davon erhalten Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro, vier weitere können bis zu 2.500 Euro beantragen. Die Antragsstellung erfolgt einmal im Jahr mit zwei Einreichungsfristen, wobei Projekte maximal drei Jahre in Folge gefördert werden können.
Zusätzlich startet das neue Programm „Mission Ehrenamt – Zukunft gestalten, Chancen nutzen!“ mit Mikroförderungen für kreative Ideen. Mit einem jährlichen Budget von 20.000 Euro hilft es, innovative ehrenamtliche Konzepte in die Tat umzusetzen. Die Mittel decken Kosten wie Materialien, Schulungen, Ausrüstung oder die Erstattung von Aufwendungen im Rahmen der Freiwilligenarbeit ab.
Die Änderungen treten 2026 in Kraft und bieten maßgeschneiderte finanzielle Unterstützung für etablierte wie aufstrebende Ehrenamtsprojekte. Organisationen in Essen erhalten klarere Wege zur Förderung – sei es für kurzfristige Aktionen oder langfristige Vorhaben.






