Essen testet KI-gesteuerte Ampeln an der Ruhrallee bis Februar 2026
Jolanta MeyerEssen testet KI-gesteuerte Ampeln an der Ruhrallee bis Februar 2026
Essen testet neues digitales Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee
Vom 19. Januar bis 28. Februar 2026 erprobt Essen an der Ruhrallee ein innovatives digitales Verkehrssystem namens COMO. Im Rahmen des Pilotprojekts kommen KI-gesteuerte Ampeln, Echtzeit-Überwachung und Umweltsensoren zum Einsatz, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Autofahrer und Fußgänger müssen während der Testphase mit vorübergehenden Verzögerungen rechnen, da das System in dieser Zeit kalibriert wird.
Der Versuch findet an der stark frequentierten Kreuzung von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße statt – in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. Erstmals wird die COMO-Infrastruktur dabei unter realen Bedingungen getestet. Zu den zentralen Funktionen zählen intelligente Ampeln mit KI-basierter Steuerung, LED-Matrixanzeigen für dynamische Hinweise sowie Kamerasysteme, die den Verkehrsfluss erfassen.
Zusätzlich messen Umweltsensoren während des Tests die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte. Ingenieure werden die Software und Parameter des Systems feinjustieren, was kurzfristig zu Beeinträchtigungen führen kann. Bei Erfolg soll COMO ab dem 1. März 2026 entlang der Ruhrallee in den Regelbetrieb gehen.
Die Wahl fiel auf die Ruhrallee als Pilotstrecke aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens. Das System soll sich in Echtzeit anpassen, auf die Nachfrage reagieren und Staus reduzieren. Die Behörden werden die Leistung evaluieren, bevor über eine flächendeckende Einführung entschieden wird.
Der Testlauf dauert bis Ende Februar, wobei Anpassungen auf Basis von Live-Daten vorgenommen werden. Erweist sich COMO als wirksam, wird es ab März dauerhaft an der Ruhrallee eingesetzt. Langfristig soll das System die Verkehrseffizienz und Luftqualität in Essen verbessern.






