Essen wählt futuristisches Design für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße
Andree TrubinEssen wählt futuristisches Design für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße
Essen hat ein neues Design für seinen künftigen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Das Projekt ersetzt das 2022 eingestellte BürgerRatHaus, das aufgrund explodierender Kosten und wirtschaftlicher Belastungen aufgegeben worden war. Eine Jury kürte das siegreiche Konzept Mitte Februar 2026 – ein wichtiger Schritt für die städtischen Entwicklungspläne.
Das prämierte Entwurf stammt vom Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten. Dessen Vorschlag umfasst sowohl eine städtebauliche Strategie als auch eine architektonische Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Entscheidung als zukunftsweisend für Essens städtische und administrative Entwicklung.
Eine Ausstellung mit den drei finalen Entwürfen – darunter der Siegerentwurf – eröffnete am 23. Februar 2026 im Foyer des Rathauses. Der neue Campus soll öffentliche Sicherheitsbehörden und Verwaltungsdienste an einem zentralen Standort bündeln, um Effizienz und Zusammenarbeit zu stärken.
Die erste Phase des mehrstufigen Baus soll bis 2030 abgeschlossen sein. Zu den ersten Mietern zählen das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stelle der Stadt. Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) wurde mit der Steuerung des gesamten Prozesses – von der Planung bis zur Umsetzung – beauftragt.
Der neue Campus ersetzt das ursprünglich geplante BürgerRatHaus, das im Sommer 2022 fallen gelassen wurde. Steigende Baukosten und die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs hatten das Vorhaben undurchführbar gemacht. Mit dem nun feststehenden Design rückt Essen der Schaffung eines modernen Dienstleistungszentrums für seine öffentlichen Einrichtungen einen Schritt näher.






