Essener Stadtrat plant fünf Sonntage mit verlängerten Öffnungszeiten 2026
Andree TrubinEssener Stadtrat plant fünf Sonntage mit verlängerten Öffnungszeiten 2026
Der Essener Stadtrat wird bald über verlängerte Öffnungszeiten für das Jahr 2026 entscheiden. Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat fünf Sonntage vorgeschlagen, an denen in verschiedenen Stadtteilen länger geöffnet werden darf. Jedes Datum ist an lokale Feste und Veranstaltungen geknüpft und entspricht den landesweiten Regelungen zum Sonntagsverkauf.
Der erste vorgeschlagene Termin ist der 1. März 2026 für die Innenstadt und Werden. Geschäfte könnten dann während des 3. Essener Wintertraums und des Niederländischen Stoff- und Tuchmarkts länger geöffnet bleiben. Einen Monat später, am 1. April, könnten Rüttenscheid und Altenessen verlängerte Öffnungszeiten für die 6. Retro Classic und die Frühlingsmesse erhalten.
Der 1. Mai ist für die Innenstadt und Kettwig vorgesehen, verbunden mit dem 28. Essen Original und dem 4. Kettwiger Weinfest. Am 1. Juni könnten dann Rüttenscheid und Werden länger geöffnet haben, zeitgleich mit der 12. Rüttenscheider Kunstmeile und dem 2. Werden Swings. Der letzte vorgeschlagene Termin ist der 1. Juli in Borbeck, der an das 27. Borbecker Weinfest und den 12. Borbecker Klassiktag angebunden ist.
Diese Empfehlungen basieren auf dem Ladenschlussgesetz NRW, das verlängerte Sonntagsöffnungen auf maximal acht pro Verkaufsstelle und 16 für die gesamte Stadt pro Jahr begrenzt. Der Rat wird im Februar über die Vorschläge abstimmen.
Falls die Termine genehmigt werden, dürfen Geschäfte in ausgewählten Stadtteilen an fünf Sonntagen im Jahr 2026 länger öffnen. Die Entscheidung stellt sicher, dass die landesweiten Vorschriften eingehalten werden und gleichzeitig lokale Feste und Veranstaltungen unterstützt werden. Ansonsten bleibt der Sonntagsverkauf im restlichen Jahr wie gewohnt geregelt.






