Feuerwehr-Netzwerk "Vielfalt" marschiert mit Startnummer 112 beim Kölner CSD
Andree TrubinFeuerwehr-Netzwerk "Vielfalt" marschiert mit Startnummer 112 beim Kölner CSD
Das Netzwerk „Vielfalt“ des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF NRW) nimmt in diesem Jahr zum sechsten Mal am Kölner Christopher Street Day (CSD) teil. Unter dem Motto „Für LGBTQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“ wird die Gruppe diesmal mit der Startnummer 112 – der Notrufnummer der Feuerwehren – durch die Stadt ziehen.
Das Netzwerk wurde 2018 gegründet, um unterrepräsentierte Gruppen innerhalb der Feuerwehren zu unterstützen. Es bietet regelmäßige Treffen für Feuerwehrleute aus der LSBTIQ-Community, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen. Darüber hinaus steht es Mitgliedern mit Rat und Hilfe zu LSBTIQ-Themen zur Seite.
An der Demonstration beteiligen sich die Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren Kölns sowie die Feuerwehr Sankt Augustin mit Fahrzeugen. Begleitet werden die Einsatzkräfte von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren in NRW. Der Demonstrationszug startet am Sonntag, 6. Juli, gegen 11:30 Uhr von der Deutzer Brücke in Richtung Kölner Dom.
Projektkoordinator Andreas Kirchharz zeigte sich erfreut über die Teilnahme unter der symbolträchtigen Startnummer 112. Weitere Informationen zum Netzwerk und seiner Unterstützung für LSBTIQ* gibt es unter www.feuerwehrverband.nrw/vielfalt.
Das Netzwerk setzt sich weiterhin für Inklusion und Sichtbarkeit innerhalb der Feuerwehren ein. Die Präsenz beim CSD unterstreicht sein Engagement für Gleichberechtigung und die Unterstützung von LSBTIQ*-Feuerwehrangehörigen. Die Veranstaltung steht für Solidarität und gemeinsame Werte in den Rettungsdiensten.
