Fiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit riesigen Batteriespeichern für E-Fuhrparks
Jolanta MeyerFiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit riesigen Batteriespeichern für E-Fuhrparks
Logistikunternehmen Fiege kooperiert mit Batteriespeicher-Spezialist Voltfang für mehr Energieeffizienz
Das Logistikunternehmen Fiege hat eine Partnerschaft mit dem Batteriespeicher-Spezialisten Voltfang geschlossen, um die Energieeffizienz an seinen Standorten zu steigern. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden mehrere groß dimensionierte Speichersysteme installiert, die helfen sollen, den wachsenden Strombedarf durch elektrische Fuhrparks zu bewältigen. Beide Unternehmen wollen damit Netzengpässe überwinden und gleichzeitig die Kosten für Unternehmen senken.
Voltfang, ein 2020 an der RWTH Aachen gegründete Start-up, wird die Batteriesysteme planen, installieren und warten. Die Anlagen verfügen über eine Gesamtkapazität von 15,6 Megawattstunden und eine Leistung von 7,3 Megawatt. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, die Nutzung von Solarstrom aus bestehenden Photovoltaikanlagen an den Logistikstandorten von Fiege zu optimieren.
Die Speicherlösungen sollen zudem die Belastung der lokalen Stromnetze verringern, indem sie Spitzenlasten abfedern. Dadurch wird das Laden von Elektrofahrzeugen auch an Standorten mit begrenzter Netzkapazität ermöglicht. Jens Fiege, Co-CEO der Fiege-Gruppe, bezeichnete die Technologie von Voltfang als „skalierbar und überzeugend“.
Neben der Bereitstellung der Hardware umfasst die Partnerschaft auch finanzielle Unterstützung und den Austausch von Fachwissen. Fiege und Voltfang sehen in Batteriespeichern einen entscheidenden Baustein, um dezentrale Energieerzeugung mit E-Mobilität in der Logistik zu verknüpfen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender Energieanforderungen durch die Elektrifizierung von Fuhrparks und die begrenzten Netzkapazitäten in der Branche.
Die neuen Systeme werden dazu beitragen, die lokalen Stromnetze zu stabilisieren und die Energiekosten für die Fiege-Betriebe zu senken. Mit einer kombinierten Kapazität von 15,6 Megawattstunden markieren sie einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Logistik. Das Projekt steht exemplarisch für die Bestrebungen, die Elektrifizierung im gewerblichen Transportsektor mit den Herausforderungen der Netzinfrastruktur in Einklang zu bringen.






