26 April 2026, 12:26

Finanzkrise droht: Wer zahlt für Notrufeinsätze ohne Patiententransport?

Ambulanz am Straßenrand geparkt mit drei Personen davor, Bäume, Gebäude und andere Fahrzeuge im Hintergrund.

Finanzkrise droht: Wer zahlt für Notrufeinsätze ohne Patiententransport?

Lokale Behörden drängen auf eine langfristige Lösung zur Finanzierung von Notrufeinsätzen ohne Patiententransport. Bei diesen Fällen handelt es sich um Rettungsdiensteinsätze, bei denen Patienten zwar medizinische Hilfe benötigen, aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Beamte warnen, dass ohne angemessene Finanzierung unverzichtbare Dienstleistungen unter schweren finanziellen Druck geraten könnten.

Notfälle ohne Transport spielen eine entscheidende Rolle in der Patientenversorgung: Sie stellen sicher, dass Menschen medizinisch behandelt werden, ohne dass unnötige Krankenhausbesuche anfallen. Doch die Finanzierung dieser Einsätze bleibt weiterhin ungeklärt.

Verhandlungen zwischen Krankenkassen und kommunalen Rettungsdienstträgern sind bereits mehrfach gescheitert. Sollten die Versicherer weiterhin die Kostenübernahme verweigern, rechnet die Behörde mit einem Fehlbetrag in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro. Eine direkte Belastung der Bürger für solche Einsätze wurde als ungerecht und undurchführbar verworfen.

Stadtdirektor Martin Murrack betonte, dass der Zugang zu Notfallversorgung niemals von finanziellen Erwägungen abhängen dürfe. Die Behörde unterstützt eine bundesweite gesetzliche Regelung als zuverlässigste Lösung. Diese würde den Rettungsdienst im Sozialgesetzbuch verankern und so einen stabilen, rechtlich abgesicherten Rahmen schaffen.

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Die Wiederaufnahme der gesetzgeberischen Arbeit zu diesem Thema würde eine faire Finanzierung für Kommunen und Bürger gleichermaßen sichern. Ohne eine solche Regelung könnte die finanzielle Belastung für die örtlichen Dienste unzumutbar werden.

Die Behörde beobachtet die Entwicklung weiterhin genau. Eine Änderung des Bundesrechts bleibt der bevorzugte Weg, um sicherzustellen, dass Notrufeinsätze ohne Transport angemessen finanziert werden. Ohne entsprechende Maßnahmen wird die Ressourcenlücke den Druck auf unverzichtbare Dienstleistungen und die von ihnen versorgten Gemeinden weiter erhöhen.

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