FKS startet Großrazzia in Hotels und Gastronomie gegen illegale Beschäftigung
Andree TrubinFKS startet Großrazzia in Hotels und Gastronomie gegen illegale Beschäftigung
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche gestartet. Mit über 2.600 Mitarbeitenden prüft die Behörde illegale Beschäftigungspraktiken, darunter die Anstellung ausländischer Arbeitskräfte ohne die erforderliche Genehmigung. Die Ergebnisse der heutigen Schwerpunktkontrollen werden in einer Presseerklärung nächste Woche veröffentlicht.
Im Rahmen der Inspektionen untersucht die FKS mehrere zentrale Aspekte. Die Beamten überprüfen, ob Unternehmen den aktuellen Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde einhalten, der seit dem 1. Januar 2025 gilt. Zudem werden Arbeitszeitaufzeichnungen auf Richtigkeit und Rechtmäßigkeit geprüft.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Sozialversicherungspflichten. Die Prüfer kontrollieren, ob Arbeitgeber ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen und ob Beschäftigte unrechtmäßig staatliche Leistungen beziehen. Darüber hinaus setzt die FKS die Vorschriften zu Ausweisdokumenten durch und stellt sicher, dass Arbeitnehmer diese wie vorgeschrieben mitführen und vorlegen.
Die Hotel- und Gastronomiebranche zählt zu den größten und personalintensivsten Sektoren Deutschlands. Die Kontrollen umfassen Gespräche mit Mitarbeitenden sowie umfassende Prüfungen der Betriebsunterlagen, um mögliche Verstöße aufzudecken.
Die Ergebnisse dieser Inspektionen werden in einem ausführlichen Bericht nächste Woche veröffentlicht. Ziel der FKS ist es, die Einhaltung der Arbeitsgesetze zu gewährleisten und die Rechte der Beschäftigten zu schützen. Bei festgestellten Verstößen drohen nicht konformen Arbeitgebern Sanktionen.






