Funkel warnt Köln vor Abstiegskampf und bremst El Malas WM-Träume
Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln, Friedhelm Funkel, hat sich zu den Abstiegsaussichten des Vereins und der Zukunft des jungen Flügelstürmers Said El Mala geäußert. Zwar erwartet er einen engen Kampf gegen den Abstieg, doch rät er dem 20-jährigen Talent, sich zunächst auf den Verein zu konzentrieren, bevor er an eine WM-Teilnahme denkt.
Funkel prognostiziert, dass der 1. FC Köln in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen wird. Stattdessen sieht er den Verein im Rennen um die Plätze 16 und 17 – gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli. Das endgültige Schicksal könnte sich seiner Meinung nach erst am letzten Spieltag entscheiden, wenn Wolfsburg in einem entscheidenden Duell auf St. Pauli trifft.
Hinsichtlich Said El Malas betont Funkel, dass der junge Flügelspieler noch nicht reif für die A-Nationalmannschaft sei. Trotz überzeugender Leistungen für Borussia Dortmund und die deutsche U21-Auswahl fehle ihm laut Funkel die nötige Erfahrung für die anstehende Weltmeisterschaft. Sein Rat: Ein weiteres Jahr beim 1. FC Köln bleiben, um sich weiterzuentwickeln.
El Malas aktuelle Form untermauert Funkels zurückhaltende Einschätzung. Als Stammspieler in Antonio Di Salvos U21-Team hat er in 15 Spielen sieben Tore erzielt – mehr als das Doppelte des Kontos von RB Leipzigs Lennart Karl. Dennoch nominierte ihn Nationaltrainer Julian Nagelsmann nicht für den letzten Kader der A-Auswahl. Stattdessen konzentriert sich El Mala darauf, der U21 bei der Qualifikation für die Europameisterschaft zu helfen.
Funkels Analyse verdeutlicht sowohl Kölns Abstiegskampf als auch El Malas schrittweise Entwicklung. Während der Klassenerhalt des Vereins möglicherweise von einem einzigen Spiel abhängt, bleibt der Aufstieg des jungen Spielers ein schrittweiser Prozess. Fürs Erste liegt seine größte Herausforderung bei der U21 – und nicht bei der A-Nationalmannschaft.






