Gladbachs spektakuläre Wende: Vom Tabellenletzten zum Mittelfeldkämpfer
Elvira ZiegertGladbachs spektakuläre Wende: Vom Tabellenletzten zum Mittelfeldkämpfer
Borussia Mönchengladbachs Saison sah nach sieben sieglosen Spielen und dem letzten Platz in der Bundesliga zunächst düster aus. Doch Ende Oktober markierte ein Pokalerfolg gegen den Karlsruher SC die Wende. Seither hat sich die Mannschaft bis auf Platz 12 hochgekämpft – beflügelt von wichtigen Siegen und der Rückkehr des Torhüters Moritz Nicolas in Topform.
Die Probleme des Vereins begannen früh: In den ersten sieben Ligaspielen gelangen nur vier Tore. Bis zum neunten Spieltag hatte die Mannschaft zwar 41 Tore kassiert – darunter ein 4:1-Sieg gegen Holstein Kiel –, lag aber weiterhin in der Nähe der Abstiegszone. Am 31. Oktober änderte sich das Schicksal der Gladbacher: Ein 3:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC leitete die Trendwende ein.
Drei Tage später demontierte die Mannschaft den FC St. Pauli mit einem 4:0-Auswärtssieg und beendete damit die Ligakrise mit Stil. Es folgte ein hart umkämpfter 3:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln, der sie aus den Abstiegsrängen katapultierte.
Im Mittelpunkt dieser Aufholjagd stand Nicolas, der nach Jahren als Leihspieler seinen Stammplatz zurückerobert hatte. Sein Kampfgeist, sich bei seinem Jugendverein durchzusetzen, zahlte sich aus – auch wenn er sich mit zu ehrgeizigen Langzeitzielen zurückhält.
Der Aufstieg vom Tabellenende in die gesicherte Mittelfeldregion gelang durch entscheidende Siege und neues Selbstvertrauen. Nicolas, einst nur Ersatzspieler, ist nun der Rückhalt einer Verteidigung, die der Mannschaft Stabilität verleiht. Der Fokus liegt vorerst darauf, den Schwung zu halten – und nicht zu weit in die Zukunft zu blicken.






