15 April 2026, 08:20

Gladbachs Trainersuche: Warum Geduld jetzt über Eile siegt

Schwarzes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Fahne mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Gladbachs Trainersuche: Warum Geduld jetzt über Eile siegt

Borussia Mönchengladbach geht bei der Trainersuche behutsam vor. Vorerst bleibt Eugen Polanski Interimstrainer – eine feste Anstellung rückt in greifbare Nähe, sollte das Team gegen den 1. FC Köln gewinnen. Sportdirektor Rouven Schröder, der Mitte Oktober Roland Virkus ablöste, setzt dabei auf Geduld statt auf übereilte Entscheidungen.

Schröder übernahm im vergangenen Monat die sportliche Leitung bei den Fohlen. Gleich zu Beginn machte er den Spielern klar: Nur wer vollen Einsatz zeigt, hat eine Zukunft im Team. Sein Fokus liegt darauf, Zusammenhalt und Kampfgeist in der Mannschaft wiederherzustellen.

Polanski, der die Mannschaft derzeit kommissarisch führt, verfolgt dieselbe Linie. Er betont, dass Teamarbeit und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Schröder hat sich bewusst keine Frist für die Verpflichtung eines Cheftrainers gesetzt – für ihn zählen Transparenz und Sorgfalt mehr als Tempo.

Trotz der schwierigen Situation in der Tabelle blickt Schröder optimistisch in die Zukunft und glaubt an den Klassenerhalt. Als Gründe nennt er das vorhandene Potenzial, den Ehrgeiz der Spieler und die jüngsten Leistungssteigerungen. Zudem bietet das anstehende Wintertransferfenster die Möglichkeit, den Kader gezielt zu verstärken.

Ein Sieg gegen Köln könnte Polanskis Position dauerhaft festigen. Bis dahin wird Schröder die Lage weiter abwägen – ohne sich unter Druck setzen zu lassen. Priorität hat derzeit einzig der Ligaerhalt, an dem Führung und Mannschaft gemeinsam arbeiten, um die Wende zu schaffen.

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