Großübung simuliert schweren Verkehrsunfall mit Massenanfall von Verletzten
Andree TrubinGroßübung simuliert schweren Verkehrsunfall mit Massenanfall von Verletzten
Am 6. September 2026 fand eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst, das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst. Simuliert wurde ein schwerer Unfall mit zahlreichen Verletzten.
Ausgangsszenario war die Kollision eines Reisebusses mit Fußballfans an Bord mit einem Pkw, der daraufhin eine Fußgängerin erfasste. Dadurch entstand eine komplexe Rettungslage. Die Feuerwehr befreite eingeklemmte Insassen, während die medizinischen Teams die Versorgung der Verletzten vorbereiteten.
Der Einsatzleiter rief den Massenanfall von Verletzten (MANV) aus, woraufhin zusätzliche Kräfte alarmiert wurden. Rund 70 Einsatzkräfte und 30 Statisten nahmen an der Übung teil. Mithilfe von Patientenbegleitscheinen wurden die 26 „Verletzten“ erfasst und dokumentiert.
Es wurden mehrere Einsatzabschnitte eingerichtet, Funkverbindungen aufgebaut und ein Behandlungsplatz eingerichtet. Nach etwa drei Stunden endete die Übung. Alle Beteiligten trafen sich anschließend an der Feuerwehrwache Reichswalde, um die Maßnahmen nachzubereiten.
Die Übung diente der Abstimmung zwischen den verschiedenen Rettungsdiensten und bot realistische Bedingungen, um Abläufe bei einem Massenanfall von Verletzten zu trainieren. Beim Abschlussgespräch in der Feuerwehrwache Reichswalde tauschten die Teams ihre Erfahrungen und Beobachtungen aus.
