Grünes Licht für Modernisierung des Westfleisch-Schlachthofs in Coesfeld
Andree TrubinGrünes Licht für Modernisierung des Westfleisch-Schlachthofs in Coesfeld
Nach Jahren der Planung hat die lang erwartete Modernisierung des Schlachthofs von Westfleisch in Coesfeld endlich konkrete Fortschritte gemacht. Ende 2024 erteilte der Stadtrat seine Zustimmung – damit endet ein über fünfjähriger Verhandlungsmarathon zwischen dem Unternehmen und den lokalen Behörden. Falls die Genehmigungen zügig erteilt werden, könnten die Bauarbeiten bereits Ende nächsten Jahres beginnen.
Das Projekt nahm 2018 seinen Anfang, als Westfleisch erstmals einen Bauantrag einreichte. Seither drehten sich die Gespräche mit der Stadt Coesfeld vor allem um Umweltbelange, betriebliche Effizienz und logistische Verbesserungen. Ziel ist es nicht, die Schlachtzahlen zu erhöhen, sondern die Abläufe in der Anlage zu optimieren, die seit Jahren an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet.
Laut Plan soll der modernisierte Schlachthof künftig bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten. Eine zweite Zufahrtsstraße trennt dann die Anlieferung der Tiere vom Abtransport der Produkte, was Staus verringern soll. Um die Auflagen zu erfüllen, investiert Westfleisch zudem in Maßnahmen zur Reduzierung von Lärm- und Geruchsemissionen – eine Vorgabe im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz.
Verläuft alles nach Plan, könnte der erste Spatenstich bereits Ende 2025 erfolgen. Das Unternehmen rechnet damit, dass die modernisierte Anlage bis Ende 2028 in Betrieb geht – fast ein Jahrzehnt nach der ersten Antragstellung.
Die Genehmigung des Projekts sichert die Zukunft des Standorts Coesfeld als wichtigen Schlachthof für regionale Erzeuger. Mit einem möglichen Baubeginn Ende 2025 soll die Anlage bis 2028 effizienter und logistisch besser aufgestellt sein. Entscheidend für den Zeitplan bleibt jedoch die zügige Erteilung der notwendigen Genehmigungen.






