29 March 2026, 18:26

"Höhle der Löwen": Diese fünf Start-ups kämpften um Investoren – nur einer gewann

Ein Mann im Anzug mit ernster Miene hält ein Mikrofon und steht vor einem Bildschirm, was einen unternehmerischen Kontext suggeriert.

Maschmeyers wütender Studio-Ausstieg - "Höhle der Löwen": Diese fünf Start-ups kämpften um Investoren – nur einer gewann

Fünf Start-ups präsentierten in dieser Woche in Die Höhle der Löwen ihre Ideen – alle in der Hoffnung, Investoren für sich zu gewinnen. Von einer gepolsterten Weste, die Kindern das Radfahren erleichtern soll, bis hin zu einem speziell an Frauen vermarkteten Rum: Die Gründer brachten eine Mischung aus praktischen und skurrilen Innovationen mit. Die Folge wurde am Montag um 20:15 Uhr auf Vox und RTL ausgestrahlt – einige Pitches lösten bei den Investoren heftige Reaktionen aus.

Den Anfang machten Jan Hass (37) und Steffen Gross (41) mit little Biker, einer gepolsterten Weste mit Griff auf dem Rücken. Das Produkt soll Eltern helfen, Kindern das Radfahren oder Skaten beizubringen, indem es mehr Kontrolle und Stabilität beim Üben des Gleichgewichts bietet.

Es folgten Bruno Stein (23) und Martin Emmrich (23) mit Coby's, einem Instant-Kaffeesirup. Für ihre Idee forderten sie 80.000 Euro im Austausch für 20 Prozent ihrer Firma. Doch Carsten Maschmeyer (66) warf ihnen vor, die Jury mit der Hervorhebung ihres "weltweiten Kaffee-Netzwerks" in die Irre zu führen – statt die tatsächliche, weitaus kleinere Instagram-Fangemeinde des Produkts zu nennen. Seine Verärgerung trieb ihn dazu, mitten im Pitch das Studio zu verlassen.

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Fiona Jasmut (27) und Ole Walkenhorst (27) stellten anschließend KassenKompass vor, einen Online-Test, der Nutzer mit alternativen Krankenversicherern matcht und mögliche Ersparnisse aufzeigt. Ihr Konzept überzeugte Maschmeyer so sehr, dass er 300.000 Euro für 20 Prozent der Anteile zusagte. Er verließ das Studio sogar während eines anderen Pitches, um klarzustellen, wie vielversprechend er die Idee der Hamburger Versicherungsmakler fand.

Linus Walden (24), Max Winkler (24) und Dyveke Walden (29) präsentierten Touchprint, ein Start-up, das Fotos für blinde Menschen "begreifbar" macht. Ihre Innovation verwandelt Bilder in taktile Oberflächen, sodass sehbehinderte Nutzer Fotografien durch Berührungen erleben können.

Zu den letzten Pitches zählten Sheers, von Laura Walter (31) und Tatjana Peters (30) als "erster Rum für Frauen" beworben, sowie Whacky, eine Fleischsnack-Marke von Daniel Stadtmann (44), Dr. Peter Stiller (46) und Gregor Schleicher (46). Für ihr Unternehmen forderten sie 200.000 Euro bei einem Anteil von zehn Prozent.

Am Ende der Folge stand ein konkreter Deal: KassenKompass sicherte sich Maschmeyers Investition in Höhe von 300.000 Euro. Andere Gründer mussten sich hingegen mit kritischen Nachfragen oder klaren Absagen auseinandersetzen – vor allem, wenn ihre Versprechungen die Erwartungen nicht erfüllten. Die Sendung zeigt einmal mehr die Höhen und Tiefen der Gründerszene: Manche Ideen überzeugen, andere scheitern am skeptischen Blick der Investoren.

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