23 May 2026, 20:19

Illegales Autobahnrennen auf der A4: Sechs Fahrer verlieren sofort ihren Führerschein

Polizei beschlagnahmt fünf Sportwagen nach angeblichem Rennen auf der A4

Illegales Autobahnrennen auf der A4: Sechs Fahrer verlieren sofort ihren Führerschein

Sechs Sportwagenfahrer verlieren Führerschein nach illegalem Straßenrennen auf der A4 bei Köln

Sechs Sportwagenfahrer haben ihren Führerschein verloren, nachdem die Polizei ein illegales Straßenrennen auf der Autobahn A4 in der Nähe von Köln gestoppt hatte. Der Vorfall ereignete sich am 16. Mai – Beamte beschlagnahmten Hochleistungsfahrzeuge und leiteten Ermittlungen wegen gefährlichen Fahrverhaltens ein.

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Augenzeugen berichteten von aggressiven Fahrmanövern, darunter abruptes Bremsen und rücksichtsloses Überholen. Die Behörden bitten nun um weitere Hinweise von Personen, die an jenem Tag den Konvoi beobachtet haben.

Die Probleme begannen, als sich eine Gruppe von Fahrern auf der A4 nahe dem Autobahnkreuz Köln-West versammelte. Laut Berichten blockierten sie wiederholt den Verkehr, indem sie ihre Fahrzeuge nebeneinander positionierten. Einige beschleunigten dann abrupt, um andere zu überholen, und zwangen dabei andere Verkehrsteilnehmer zu gefährlichen Bremsmanövern.

Zum Konvoi gehörten ein Porsche Cayenne, zwei Mercedes der C-Klasse, ein Lamborghini Urus und ein Ferrari. Mehrere Fahrzeuge trugen kurdische Nationalflaggen, die über den Motorhauben drapiert waren. Streifenwagen der Polizei griffen ein, als die Gruppe die Autobahn an der Ausfahrt Elsdorf verließ, und beendeten das Rennen.

Alle sechs Fahrer im Alter zwischen 23 und 41 Jahren mussten ihren Führerschein sofort abgeben. Ihre Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, und die Verkehrskommission 4 Köln hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Beamten rufen Zeugen auf, sich unter der Telefonnummer +49 221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Den Fahrern drohen nun Anklagen wegen gefährlichen Fahrverhaltens und der Teilnahme an einem nicht genehmigten Rennen. Ihre Fahrzeuge bleiben vorerst in Polizeigewahrsam. Die Behörden warnen nachdrücklich vor den erheblichen Risiken, die ein solches Verhalten im öffentlichen Straßenverkehr mit sich bringt.

Quelle