Julian Brandts Vertragsverhandlungen mit Borussia Dortmund stocken trotz Interesse
Elvira ZiegertJulian Brandts Vertragsverhandlungen mit Borussia Dortmund stocken trotz Interesse
Julian Brandts Zukunft bei Borussia Dortmund bleibt ungewiss
Die Zukunft von Julian Brandt bei Borussia Dortmund ist weiter offen, da sein Vertrag in Kürze ausläuft. Der Vertrag des 28-jährigen Mittelfeldspielers endet diesen Sommer, was sowohl den Verein als auch den Spieler vor Entscheidungen stellt. Aktuelle Äußerungen von Dortmunder Verantwortlichen deuten auf eine mögliche Verlängerung hin – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
In dieser Saison steuerte Brandt in 13 Pflichtspielen vier Tore und zwei Vorlagen bei. Trotz solider Leistungen kam es bisher zu keinen Fortschritten in den Vertragsgesprächen. Der Spieler selbst gab zu, sich in letzter Zeit nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben.
Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken signalisierte, dass der Verein einer Vertragsverlängerung grundsätzlich offen gegenübersteht. Allerdings müsste Brandt dafür ein niedrigeres Grundgehalt akzeptieren. Der neue Vertrag würde zudem stärker leistungsabhängige Boni vorsehen.
Trainer Niko Kovač hat wiederholt Brandts Bedeutung für die Mannschaft betont. Dennoch plant der Verein, seine Form bis März zu beobachten, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Diese Bewährungsphase wird voraussichtlich darüber entscheiden, ob eine Einigung möglich ist.
Aktuell verdient Brandt zwischen 7 und 8 Millionen Euro pro Jahr. Sollte er bleiben, müsste er erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Die Bereitschaft des Vereins zu Verhandlungen zeigt zwar den Wunsch, ihn zu halten – allerdings nur zu angepassten finanziellen Konditionen.
Dortmunds Position ist klar: Brandt muss für eine Verlängerung ein reduziertes Grundgehalt und höhere Leistungsanreize akzeptieren. Die endgültige Entscheidung hängt von seiner Form in den kommenden Monaten ab. Bis dahin bleibt seine Zukunft beim BVB ungewiss.






