Justizvollzugsanstalt Willich I wird mit 768 Haftplätzen massiv ausgebaut
Andree TrubinJustizvollzugsanstalt Willich I wird mit 768 Haftplätzen massiv ausgebaut
Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen wird deutlich erweitert
Die Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen durchläuft derzeit eine umfassende Erweiterung. Die zweite Bauphase, geleitet von der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW), verläuft nach Plan. Nach Abschluss wird die Einrichtung über 768 Haftplätze sowie moderne, auf Resozialisierung ausgerichtete Räumlichkeiten verfügen.
Die Arbeiten begannen mit dem Abriss alter Gefängnisgebäude, der bis zum Sommer 2023 abgeschlossen wurde. Im August 2023 startete anschließend die Erdarbeit für den neuen Hafttrakt. In der ersten Phase wurde Haftgebäude 1 mit 400 Zellen im Juni 2024 an die Gefängnisverwaltung übergeben – zusammen mit dem Großteil der Werkstätten und einem Mehrzweckgebäude.
Aktuell entsteht im Rahmen der zweiten Phase Haftgebäude 2 mit einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern und 368 Zellen. Die Rohbauten für die Neubauten nehmen Gestalt an. Die Erweiterung umfasst zudem über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche, darunter erweiterte Werkstätten, ein weiteres Mehrzweckgebäude und eine große Freiluft-Sportanlage.
Die gesamte Anlage ist auf einen modernen, resozialisierungsorientierten Strafvollzug ausgelegt. Im Mittelpunkt steht die Förderung einer erfolgreichen Wiedereingliederung der Inhaftierten.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des nordrhein-westfälischen Justizvollzugs. Mit 768 Haftplätzen und zeitgemäßen Einrichtungen wird die JVA Willich I künftig ein strukturierteres Umfeld für die Resozialisierung bieten. Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, erste Gebäude sind bereits in Nutzung.






