Kanew kämpft um Strom, Wasser und medizinische Versorgung nach wochenlanger Krise
Jolanta MeyerKanew kämpft um Strom, Wasser und medizinische Versorgung nach wochenlanger Krise
Kanew erhält dringend benötigte Hilfe nach wochenlangen Stromausfällen
Nach anhaltenden Stromausfällen, die die Grundversorgung in Kanew lahmgelegt haben, trifft lebenswichtige Unterstützung in der Stadt ein. Betroffen sind medizinische Geräte, die Wasserversorgung und die Abwassersysteme. Der Verein Freunde Kanews koordiniert die Hilfsmaßnahmen und ruft zu dringenden Spenden auf.
Im Juli 2025 wurden zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge und ein Sprinter nach Kanew geschickt, um die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Die Finanzierung der Feuerwehrwagen übernahmen gemeinsam die Stadt, der Verein Freunde Kanews und ein privater Spender, während der Sprinter aus Bundesmitteln bezahlt wurde.
Bei einem Treffen mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Vertretern des Vereins skizzierte Halyna Moskalenko die dringendsten Bedürfnisse der Stadt. Zu den obersten Prioritäten zählen Stromgeneratoren zur Wiederherstellung der Energieversorgung, Reparaturen an beschädigten Wassersystemen sowie dicke, transparente Folien als provisorischer Ersatz für zerbrochene Fensterscheiben.
Der Verein Freunde Kanews sorgt für zuverlässige und regelmäßige Hilfeleistungen und pflegt enge Kontakte zu Viersen, um gezielte Unterstützung zu leisten. Auf der Website freundevonkanew.de finden sich Informationen, wie man mit Geld- oder Sachspenden helfen kann.
Die anhaltende Stromkrise in Kanew hat Krankenhäuser, Wasserversorgung und Sanitäranlagen außer Betrieb gesetzt. Zwar sind bereits Hilfsfahrzeuge im Einsatz, doch liegt der Fokus nun auf der Beschaffung von Generatoren, der Instandsetzung der Infrastruktur und dem Ersatz zerstörter Fenster. Spenden bleiben entscheidend, um diese Maßnahmen aufrechtzuerhalten.






