Kempen zeigt am Wochenende, wie Zivilschutz im Ernstfall funktioniert
Adalbert BiggenKempen zeigt am Wochenende, wie Zivilschutz im Ernstfall funktioniert
Kempen richtet am kommenden Wochenende seinen ersten Tag des Zivilschutzes aus
Die Veranstaltung findet auf der Kempener Burg statt – ein Ort, der bewusst wegen seiner Symbolkraft für Stärke und Zusammenhalt gewählt wurde. Die Organisatoren möchten den Bürgerinnen und Bürgern modernes Zivilschutzwesen näherbringen und gleichzeitig die private Vorsorge für Notfälle fördern.
Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung dauert von 10 bis 17 Uhr und richtet sich an alle Altersgruppen. Besucher können sich an Informationsständen erkundigen, Live-Demonstrationen verfolgen sowie Einsatzfahrzeuge und -ausrüstung besichtigen. Thematisch geht es um den Alltagseinsatz von Rettungskräften, die Bewältigung großflächiger Katastrophen und Strategien für besondere Gefahrenlagen.
Im Mittelpunkt stehen Präsentationen zu Zivilschutz-„Leuchttürmen“, Notfall-Informationspunkten und Maßnahmen zur individuellen Vorbereitung. Darüber hinaus gibt es Mitmachaktionen und Verpflegungsangebote über den gesamten Tag verteilt. Die Stadt Kempen hat für das Programm mit lokalen und bundesweiten Behörden kooperiert.
Angesichts häufiger werdender Extremwetterlagen, Stromausfälle und anderer Krisen gewinnt der Zivilschutz zunehmend an Bedeutung. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, zu erleben, wie Behörden auf Notfälle vorbereitet sind – und wie sich jede und jeder selbst wappnen kann.
Der Tag des Zivilschutzes vereint Fachleute, Ausrüstung und interaktive Lernformate an einem Ort. Die Besucherinnen und Besucher nehmen ein besseres Verständnis für Notfallsysteme sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die eigene Sicherheit mit nach Hause. Die Veranstaltung unterstreicht, wie öffentliches Bewusstsein und behördliche Maßnahmen Hand in Hand gehen.






