Kontrollierte Sprengung legt Ibbenbürener Kohlekraftwerk in Schutt und Asche
Adalbert BiggenKontrollierte Sprengung legt Ibbenbürener Kohlekraftwerk in Schutt und Asche
Sprengung markiert Abriss des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren
Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, werden Teile des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Die Detonation stellt einen wichtigen Schritt bei der Räumung des Geländes für künftige Nutzungen dar. Anwohner in der Umgebung wurden bereits schriftlich über die geplante Aktion informiert.
Betroffen von der Sprengung sind drei zentrale Bauwerke: der Schornstein, die Rauchgasentstickungsanlage (DeNOx-Anlage) sowie die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA). Die Behörden koordinieren derzeit umfassende Sicherheitsvorkehrungen, darunter die Einrichtung einer abgesperrten Zone um das Areal.
Für Anfang 2026 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant, bei der weitere Details zur Sprengung und ihren Auswirkungen erläutert werden. Das geräumte Gelände soll bis zum Sommer 2026 an den Übertragungsnetzbetreiber Amprion übergeben werden, um dort mit Neubauten zu beginnen.
Bisher wurden keine konkreten Evakuierungspläne für Anwohner bekannt gegeben. Die Verantwortlichen kündigten an, zusätzliche Maßnahmen näher am Sprengtermin zu bestätigen.
Mit der Sprengung verschwinden zentrale Relikte des alten Kraftwerks – und ebnen den Weg für künftige Projekte von Amprion. Die Bevölkerung wird in den kommenden Wochen weiter informiert; eine öffentliche Bürgerversammlung soll offene Fragen klären. Die vollständige Übergabe der Fläche an Amprion ist für Mitte 2026 vorgesehen.






