25 March 2026, 02:17

Krefelds Handball-Event wagt den Sprung in die zweite Liga – mit großen Plänen

Großer Hallenstadium mit Zuschauern bei einem Handballspiel, mit Sitzplätzen und Stehplätzen, einem Netz auf der linken Seite, Texttafeln im Hintergrund und Beleuchtung und Rohren oben.

Krefelds Handball-Event wagt den Sprung in die zweite Liga – mit großen Plänen

Das jährliche Handball-Event in Krefeld erweitert in diesem Jahr seine Reichweite. Zum ersten Mal findet der Wettbewerb in der zweiten Liga statt – eine Herausforderung, die für Teams und Veranstalter gleichermaßen die Messlatte höher legt. Mit rund 5.000 erwarteten Zuschauern laufen in der Yayla-Arena nun die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Der Umzug begann bereits am Dienstag: Bodenbeläge, Tore und Veranstaltungstechnik wurden zum Austragungsort transportiert. Die Organisatoren bezeichnen die Aktion als logistische Großtat, die dem Event jedoch mehr Strahlkraft verleihen werde.

Der Weg der HSG Krefeld zu diesem Moment war von Höhen und Tiefen geprägt. Nach dem Abstieg aus der Handball-Bundesliga 2019/20 als Tabellen-18. verbrachte der Verein drei Spielzeiten in der 2. Bundesliga. Der Aufstieg als Vizemeister 2022/23 brachte die Rückkehr in die höchste Spielklasse, wo sich das Team seitdem im Mittelfeld behauptet – Platz 10 in der Saison 2023/24 und aktuell Rang 9 in der laufenden Spielzeit 2024/25.

Für Simon Krivec, den Vereinsvorsitzenden, ist die Austragung von Spielen in der Yayla-Arena eine zentrale Chance. Er ist überzeugt, dass unvergessliche Momente entstehen und neue Sponsoren gewonnen werden können. Seine Erfahrung im Profisport – etwa in Funktionen bei der Sparkasse Solingen oder als Förderer des Bergischen HC – untermauert sein Vertrauen in das Projekt.

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André Schicks, Geschäftsführer der HSG, räumt zwar die Herausforderungen des Umzugs ein, zeigt sich aber dankbar für die erhaltene Unterstützung. Auch Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, teilt diese Begeisterung. Er hofft, dass das Event positive Diskussionen anregt und die Wirtschaftskontakte in der Region stärkt.

Doch das Turnier verfolgt noch weitere Ziele: Es soll die Schiedsrichterförderung im Handball vorantreiben und gleichzeitig Krefelds Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele unterstützen. Die Organisatoren betonen, dass institutionelle und wirtschaftliche Rückendeckung entscheidend für den langfristigen Erfolg des HSG-Projekts sein werden.

Der Wechsel in die Yayla-Arena markiert einen neuen Abschnitt für den Handball in Krefeld. Angesichts höherer sportlicher Ansprüche und wachsender Zuschauerresonanz liegt der Fokus der Veranstalter auf einer reibungslosen Umsetzung. Gelingt dies, könnte es nicht nur die Stabilität des Vereins festigen, sondern auch einen Beitrag zu den Olympischen Ambitionen der Stadt leisten.

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