LEADER-Region HIM fördert erstmals Projekte von Jugendlichen mit bis zu 8.000 Euro
Andree TrubinLEADER-Region HIM fördert erstmals Projekte von Jugendlichen mit bis zu 8.000 Euro
Die LEADER-Region HIM startet ihren ersten Förderaufruf, der speziell für junge Menschen konzipiert ist. Projekte, die von und für Jugendliche initiiert werden, können nun mit Beträgen zwischen 1.000 und 8.000 Euro unterstützt werden. Ziel der Initiative ist es, ländliche Gebiete zu stärken, indem Ideen gefördert werden, die das Gemeinschaftsleben und öffentliche Räume aufwertet.
Von März bis April 2026 finden in Hemer, Iserlohn und Menden Workshops statt, die jungen Menschen helfen sollen, ihre Projektideen zu konkretisieren. In diesen Veranstaltungen erhalten sie Unterstützung bei der Planung und Einreichung ihrer Anträge. Besonders gefördert werden Vorhaben, die die lokale Infrastruktur verbessern – etwa durch neue Bänke, Sitzgelegenheiten oder Spielplatzausstattungen – sowie Projekte, die das bürgerschaftliche Engagement stärken.
Die Anträge müssen online über ein digitales Formular unter www.leader-him.de/youth-call eingereicht werden. Der gesamte Prozess läuft digital ab, was die Teilnahme erleichtert. Jugendliche sind zudem maßgeblich an der Bewertung und Reihenfolge der eingereichten Vorschläge beteiligt und wirken so auf die endgültigen Entscheidungen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) ein.
Die Förderung kann bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten eines Projekts decken, sodass Budgets von bis zu 20.000 Euro möglich sind. Gefördert werden unter anderem Vorhaben, die öffentlich zugängliche Räume schaffen oder Bildungsformate wie Workshops und Vorträge anbieten. Auch das Programm für Kleinprojekte setzt auf diesen digitalen Ansatz – Bewerbungen sind hier vom 20. März bis 26. April 2026 über www.leader-him.de/small-projects-program möglich.
Der neue Förderaufruf gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Lebensumfelder direkt mitzugestalten. Erfolgreiche Projekte erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Chance, lokale Infrastruktur und öffentliche Räume aktiv zu prägen. Durch das digitale Antragsverfahren und die jugendliche Mitwirkung bei der Auswahl sollen die Teilnahme vereinfacht und gemeinwohlorientierte Ergebnisse sichergestellt werden.






