16 April 2026, 20:21

Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für 40 Jahre soziales Engagement in Essen

Plakat zum 70-jährigen Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, zeigt eine Gruppe von Menschen in der Mitte, umgeben von Text und Zahlen, in einem klassischen Photo-Rahmen.

Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für 40 Jahre soziales Engagement in Essen

Margarete Roderig ist mit dem höchsten zivilen Verdienstorden Deutschlands ausgezeichnet worden – für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement. Das Verdienstkreuz am Bande überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen am 9. Dezember 2025. Die Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz für benachteiligte Gruppen in der Stadt.

Roderigs Engagement für soziale Belange erstreckt sich über mehr als 40 Jahre. Seit 1976 ist sie Mitglied der CDU und hat in Essen zahlreiche politische Ämter bekleidet, während sie gleichzeitig basisdemokratische Initiativen vorantrieb. 2003 übernahm sie den Vorsitz des Borbecker Zweigs des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF), einer katholischen Sozialorganisation.

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2004 gründete sie den Verein Flotte Socke, um das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern. Als Vorsitzende und Tanzlehrerin brachte sie durch kreative Aktivitäten Menschen zusammen. Für ihr Wirken erhielt sie im Juni 2023 die Ehrenplakette der Stadt Essen.

In diesem Jahr startete Roderig das Projekt Borbecker Mahl-Zeit, das warme Mahlzeiten und Unterstützung für Menschen in Not anbietet. Die Initiative spiegelt ihren langjährigen Fokus auf konkrete Hilfe für Bedürftige wider. Das Bundesverdienstkreuz, das in acht Stufen ohne finanzielle Zuwendung verliehen wird, unterstreicht die nationale Bedeutung ihres Engagements.

Die Ehrung betont Roderigs prägenden Einfluss auf das soziale und politische Leben in Essen. Von der Inklusion von Menschen mit Behinderung bis zur Nahrungsmittelhilfe setzen sich ihre Projekte weiterhin für dringende Bedürfnisse der Gemeinschaft ein. Die Verleihungsfeier markierte einen weiteren Meilenstein in ihrem jahrzehntelangen Dienst für die Stadt.

Quelle