Marler Stadtrat startet mit erster Sitzung in neue Amtszeit
Marler neu gewählter Stadtrat tritt am 13. November 2023 zu erster offizieller Sitzung zusammen
Mit der konstituierenden Sitzung am 13. November 2023 beginnt für den neu gewählten Stadtrat von Marl die fünfjährige Amtszeit. Auf der Tagesordnung stehen zentrale Weichenstellungen: die Vereidigung der Mitglieder, die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister sowie die Bildung der Fachausschüsse, die künftig die politischen Entscheidungen vorbereiten.
Die Sitzung findet ab 16:00 Uhr im Auditorium der Scharoun-Schule statt. Bürgermeister Thomas Terhorst (CDU) wird seinen Amtseid ablegen, den Johannes Westermann von den Grünen abnimmt. Terhorst hatte zuvor zu einer fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit aufgerufen, um die Herausforderungen der Stadt gemeinsam anzugehen.
Neue Mehrheitsverhältnisse und Ausschussarbeit Der Rat umfasst nun 44 Mitglieder. Die CDU stellt mit 15 Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von SPD und AfD mit jeweils neun Mandaten. Die Grünen kommen auf drei Sitze, die Sozial Union Marl (SUM) und Die Linke auf jeweils zwei. Die FDP/Kritische Bürger und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sind mit je einem Vertreter vertreten.
Im Vorfeld der Sitzung erhielten die 22 neuen Ratsmitglieder eine Einführung in die kommunale Verwaltungspraxis. Rund ein Dutzend ständiger Ausschüsse soll eingerichtet werden, darunter für Finanzen, Stadtentwicklung, Umwelt, Soziales und Kultur. Diese Gremien bereiten Beschlüsse für den gesamten Rat vor.
Erste Signale der Zusammenarbeit Bereits bis zum 23. März 2026 hatte der Rat ein erstes Beispiel für fraktionsübergreifende Zusammenarbeit geliefert: Die Umsetzung des Projekts AV-Seilscheibe wurde beschlossen, wobei die Finanzierung über das Programm "Heimat-Zeugnis" beantragt werden soll. Diese frühe Einigung deutet auf Bereitschaft hin, große städtische Vorhaben gemeinsam voranzutreiben.
Grundstein für die kommenden fünf Jahre Die konstituierende Sitzung legt den Grundstein für die politische Ausrichtung Marls in den nächsten Jahren. Mit gebildeten Ausschüssen und besetzten Führungspositionen kann der Rat nun die Umsetzung von Projekten und Beschlüssen angehen. Die zügige Zustimmung zum AV-Seilscheibe-Projekt zeigt, dass die Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg bereits Fahrt aufnimmt.






