15 May 2026, 06:19

Megumis Film Fujiko triumphiert: Wie eine Schauspielerin die japanische Filmbranche verändert

Eine Frau lächelt vor einer friedlichen Landschaft mit Wasser, Grünfläche, einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel, mit dem Text 'Kulturelle Kompetenz erwerben: Japanisch in Japan lernen.'

Megumis Film Fujiko triumphiert: Wie eine Schauspielerin die japanische Filmbranche verändert

Megumi ist eine Ausnahmeerscheinung in der japanischen Filmbranche – als Schauspielerin und Produzentin in Personalunion, eine seltene Doppelfunktion. Ihr jüngstes Projekt, Fujiko, hat nach vier Jahren Entwicklungszeit bereits internationale Anerkennung erhalten. Das Drama erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, die in den turbulenten 1970er- und 80er-Jahren Japans nach persönlicher Freiheit strebt.

Inspiriert wurde der Film von Taichis Familiengeschichte, eingebettet in die gesellschaftlichen Umbrüche der Präfektur Shizuoka in diesen Jahrzehnten. Megumi übernahm sowohl die Hauptrolle als auch die Produktion – angetrieben vom Wunsch, japanische Frauen zu stärken. Den Anstoß gab ein Nachrichtenbericht, der Japan beim Selbstwertgefühl von Frauen auf dem letzten Platz sah.

Fujiko feierte seine Premiere mit großer Resonanz: Der Film gewann den Golden Mulberry Publikumspreis sowie eine geteilte Auszeichnung der Black-Dragon-Pressejury beim 28. Far East Film Festival in Udine. Das Ensemble umfasst Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki. Die internationalen Vertriebsrechte liegen bei SC Films Intl.

Neben Fujiko entwickelt Megumi als Produzentin zwei neue Projekte: Eines erkundet die Beziehung zwischen einem Mann mittleren Alters und seiner Tochter, das andere greift eigene schmerzhafte Lebenserfahrungen auf. Zu ihren früheren Arbeiten zählen The Stormy Family, One Night, The Blood of Wolves, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers. Ihre Netflix-Serie Badly in Love brach Rekorde und führte zu einem mehrjährigen Content-Deal.

Japan ist in diesem Jahr mit drei Filmen im Wettbewerb um die Goldene Palme in Cannes vertreten – Fujiko gehört jedoch nicht dazu.

Megumis Karriere verbindet weiterhin Schauspiel und Produktion, wobei Fujiko ihren jüngsten Erfolg markiert. Die Festivalauszeichnungen und ihre kommenden Projekte unterstreichen ihren wachsenden Einfluss im japanischen Kino. Ihr Fokus bleibt auf Geschichten, die gesellschaftliche Normen hinterfragen und Frauen eine Stimme geben.

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