15 April 2026, 12:23

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – und die Preise ziehen mit

Plakat mit Dollar-Symbol und Text "Es ist Zeit, Lohnlücken zu schließen, Männer machen den ganzen Dollar" zur Hervorhebung der Lohnungleichheit.

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – und die Preise ziehen mit

Mindestlohn in Deutschland steigt 2026 auf 13,90 Euro – Unternehmen reagieren mit Preiserhöhungen

Ab 2026 wird der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland erneut steigen und dann bei 13,90 Euro pro Stunde liegen. Die Erhöhung betrifft Millionen Beschäftigte, doch einige Betriebe bereiten sich bereits darauf vor, die zusätzlichen Kosten an die Kunden weiterzugeben. So plant ein Friseursalon in Lünen, die Preise um 4 bis 6 Prozent anzuheben, um die höheren Lohnkosten auszugleichen.

Die jüngste Entscheidung der Bundesregierung sieht vor, dass der Mindestlohn zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro steigt. Für 2027 ist eine weitere Anhebung auf 14,60 Euro geplant. Diese Schritte folgen auf eine bereits umgesetzte 10-prozentige Erhöhung des Mindestlohns, die zu einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,8 bis 7,8 Prozent geführt hat.

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Von der Anpassung 2025 könnten bis zu 6,6 Millionen Arbeitnehmer profitieren. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks bezeichnete die geplanten Erhöhungen für 2026 und 2027 als "ausgewogen und verkraftbar". Dennoch bereiten sich vor allem kleine Unternehmen auf die finanziellen Folgen vor.

In Lünen hat eine Salonbesitzerin bereits angekündigt, die Preise um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen. Dies zeigt den Druck, unter dem besonders Dienstleistungsbetriebe stehen, bei denen Lohnkosten einen großen Teil der Betriebskosten ausmachen.

Bis 2027 wird der Mindestlohn schließlich 14,60 Euro erreichen – eine Entlastung für Millionen Beschäftigte. Branchen wie das Friseurhandwerk werden die höheren Kosten jedoch voraussichtlich teilweise an die Kunden weitergeben. Die Änderungen sind Teil eines bundesweiten Trends steigender Löhne und Lebenshaltungskosten.

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