30 May 2026, 10:18

Moerser Tafel droht Schließung: 2.000 Menschen ohne Lebensmittelhilfe

Hilferuf        Moerser Tafel braucht neue Räumlichkeiten

Moerser Tafel droht Schließung: 2.000 Menschen ohne Lebensmittelhilfe

Die Moerser Tafel steht vor einer dringenden Herausforderung: Nach einer einjährigen Kündigungsfrist muss sie ihren aktuellen Standort räumen. Die Einrichtung, die rund 2.000 Menschen in 600 Haushalten unterstützt, droht zu schließen, falls kein geeigneter Ersatz gefunden wird.

Seit Jahren betreibt die Tafel in der Wittfeldstraße 49 ihre Arbeit und zahlt monatlich 800 Euro für 400 Quadratmeter. Der Standort dient nicht nur als Verteilzentrum, sondern auch als Lager für die Nachbar-Tafeln in Duisburg, Goch und Kalkar. Zweimal pro Woche stehen hier zwischen 150 und 200 Menschen Schlange, um lebensnotwendige Lebensmittel zu erhalten.

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Bisher wurde als einzige Alternative eine Einheit im Wallcenter angeboten – doch diese ist mit höheren Mietkosten und Zusatzgebühren verbunden. Ohne einen neuen Standort würde die Schließung der Tafel die Versorgung Tausender unterbrechen und eine wichtige Einnahmequelle wegfallen lassen. Lokale Organisatoren warnen, dass der Verlust der Einrichtung eine ernsthafte Versorgungslücke für Bedürftige in Moers und der gesamten Region hinterlassen würde.

Die Tafel übernimmt dabei nicht nur direkte Hilfsleistungen, sondern koordiniert auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Zentren, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Ein erzwungener Standortwechsel oder gar eine Schließung hätte daher weitreichende Folgen für das gesamte Netzwerk – viele Menschen würden den Zugang zu grundlegenden Lebensmitteln verlieren.

Die Suche nach neuen Räumlichkeiten ist nun von entscheidender Bedeutung. Die Verantwortlichen betonen: „Moers hat ein Problem“, wenn keine Lösung gefunden wird. Die Schließung der Tafel würde nicht nur die Ausgaben stoppen, sondern auch ein zentrales Bindeglied im regionalen Unterstützungssystem zerstören. Ohne Eingreifen könnten Hunderte Haushalte ihre wichtigste Hilfequelle verlieren.

Quelle