12 June 2026, 20:14

Mönchengladbach investiert 43,2 Millionen Euro in Wohnraum und Infrastruktur bis 2025

EWMG blickt auf das Geschäftsjahr 2025 zurück        Erfolgreiches Kerngeschäft

Mönchengladbach investiert 43,2 Millionen Euro in Wohnraum und Infrastruktur bis 2025

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat ehrgeizige Pläne für städtisches Wachstum und Infrastruktur im Jahr 2025 vorgestellt. Die Organisation bewilligte ein Budget von 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben, mit einem besonderen Schwerpunkt auf gefördertem Wohnraum. Die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Schwan-Schmitz betonte die Notwendigkeit zukunftsorientierter Stadtentwicklung, um die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Zukunft der Stadt zu sichern.

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Laut EWMG erzielte das Unternehmen ein Jahresergebnis vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro, wozu eine Dividende von 6,7 Millionen Euro der NEW beitrug. Das Betriebsergebnis lag bei etwa 1 Million Euro – das drittbeste Ergebnis in 17 Jahren, wie der scheidende Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus hervorhob.

Im Jahr 2025 investierte die EWMG 10 Millionen Euro in zentrale Projekte, darunter die Sanierung der Bezirksbibliothek Rheydt, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Rheydter Hauptbahnhofs sowie der Tiefgarage Maria Hilf Terrassen. Eines der größten innerstädtischen Wohnbauvorhaben ist das Projekt Maria Hilf Terrassen, das Wohnhäuser mit Stadthäusern kombiniert.

Für die Zukunft sind ab 2027 drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren geplant: Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich. Die größten Kostentreiber im Infrastrukturbereich bleiben die Siedlungen Flipsenpesch, das REME-Baugebiet (Los 1) und das Projekt Maria Hilf Terrassen.

Darüber hinaus verfolgt die EWMG eine strategische Grundstückspolitik, um nachhaltige Entwicklung zu fördern. Dazu gehören Flächen wie Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude und Kirchplatz 5.

Das bewilligte Budget von 43,2 Millionen Euro fließt in umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Neue Wohnzonen und gezielte Grundstückskäufe sollen den Mönchengladbacher Wohnungsmarkt stärken und die Infrastruktur modernisieren. Von diesen Maßnahmen verspricht sich die Stadt langfristige wirtschaftliche Stabilität und nachhaltiges Wachstum.

Quelle