26 June 2026, 04:14

Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltigen Wirtschaftsstandort mit 590 Jobs

Neues Busbetriebszentrum, Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle ziehen um: Rheinstraße-Industriegelände wird umgestaltet

Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltigen Wirtschaftsstandort mit 590 Jobs

Mönchengladbach treibt die Pläne voran, das Industriegebiet an der Rheinstraße zu einem modernen Wirtschaftsstandort umzugestalten. Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt und soll den Expansionsbedarf von GE Vernova unterstützen. Bürgermeister Felix Heinrichs befürwortet die Initiative als Maßnahme, um Gewerbeflächen auszubauen und lokale Arbeitsplätze zu sichern.

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Das Entwicklungsgebiet erstreckt sich zwischen der Rheinstraße, der Schwalmstraße, der Hofstraße und der August-Monforts-Straße, direkt angrenzend an den bestehenden Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um zu wachsen und seine Zukunft in der Stadt langfristig zu sichern. Dies wurde möglich, nachdem das NEW-Busdepot an die alte Niederrhein-Kaserne in der Kaldenkirchener Straße verlegt wurde.

Das Bebauungsplanverfahren unter dem Namen „GE Rheinstraße“ schafft die rechtliche Grundlage für das Projekt. Ein grüner Korridor soll von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verlaufen und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer bieten. Die neuen Grünflächen werden zudem den Hochwasserschutz verbessern und dem Stadtteil helfen, sich an den Klimawandel anzupassen.

Durch die Neugestaltung sollen rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem sind Flächen für weitere passende Unternehmen vorgesehen.

Das Projekt entspricht den gewerblichen Entwicklungsprioritäten Mönchengladbachs. Es schafft nicht nur eine rechtliche Basis für Wachstum, sondern bringt auch mehr Grünflächen und bessere Verkehrsanbindungen mit sich. Die Stadt erwartet wirtschaftliche Vorteile sowie eine gestärkte Klimaresilienz.

Quelle