15 May 2026, 22:23

Münster diskutiert: Wie gelingt Versöhnung nach Kriegen?

Schwarzes und weißes Foto einer russischen orthodoxen Kirche mit einem Turm, Bäumen und einem klaren Himmel, beschriftet mit "Russisch-Orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit" unten.

Münster diskutiert: Wie gelingt Versöhnung nach Kriegen?

Am 23. Oktober findet im Erbdrostenhof in Münster eine öffentliche Diskussion über Versöhnung nach Kriegen statt. Die Veranstaltung unter dem Titel „Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen“ ist Teil der Münsterschen Reihe „Dialoge für den Frieden“. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Auf dem Podium werden vier renommierte Redner zu hören sein: Dr. Irina Scherbakowa, Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, wird ihre Perspektiven einbringen. Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw, wird ebenfalls teilnehmen. Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ergänzen die Runde.

Die Veranstaltung wird jährlich als „Ökumenischer Friedensdialog“ organisiert, eine gemeinsame Initiative der Städte Münster und Osnabrück. Die Diskussion wird von Dr. Jörg Luer moderiert. Schirmherr des diesjährigen Dialogs ist Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

Ziel der Debatte ist es, zu ergründen, wie Gesellschaften nach Konflikten Heilung finden können. Die Organisatoren erwarten einen breiten Austausch über historische und aktuelle Herausforderungen. Die Veranstaltung knüpft an Münsters Tradition an, internationale Dialoge zu Frieden und Versöhnung zu fördern.

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