Neue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksal von Flucht und Vertreibung nach 1945
Andree TrubinNeue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksal von Flucht und Vertreibung nach 1945
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ präsentiert das Städtische Museum Emmendingen ab Sonntag eine Ausstellung über die Folgen von Flucht und Vertreibung. Die Schau steht unter der Leitung von Leni Perenčević und markiert ihr erstes großes Projekt als neue Museumsdirektorin.
Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Zudem wird der lokale Bezug Emmendingens zur Geschichte der Spätaussiedler thematisiert.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht verbindet die Ausstellung historische Forschung mit grafischem Storytelling. Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und der Zusammenhalt von Gemeinschaften werden dabei aufgegriffen.
Die Eröffnung findet am Sonntag, den 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 8. November 2023 zu sehen. Besucher können sie während der regulären Öffnungszeiten besuchen: mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.
Die Schau ist das erste große Vorhaben unter der Leitung von Direktorin Leni Perenčević. Ziel ist es, eine Diskussion über Migration und ihre langfristigen Auswirkungen auf die Gesellschaft anzuregen. Um mehr Menschen die Möglichkeit zum Besuch zu geben, wurde die Laufzeit bis Anfang November verlängert.






